Fleck - Das Bild der Selbsttätigkeit um 1800
Justinus Kerner und die Klecksografie als experimentelle Bildpraxis zwischen Ästhetik und Bildwissenschaft
Friedrich Weltzien
8/2011
WELTZIEN, FRIEDRICH.
Fleck - Das Bild der Selbsttätigkeit. Justinus Kerner und die Klecksografie als experimentelle Bildpraxis zwischen Ästhetik und Naturwissenschaft. Göttingen 2011. 481 S. mit 124 farb. Abb., Bibliographie, Ppbd.
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Der Autor lehrt Kunstgeschichte an der Universität Potsdam. Seine umfangreiche Studie geht aus von Julius Kerner, einem Tübinger Mediziner der 1856 erste Arbeiten zur Klecksographie publizierte. Weltzien erforschte teilweise unpublizierte romantische Flecken und kommt zu dem Ergebnis, das in den von selbst entstehenden Figuren das Abbild der menschlichen Phantasie entdeckt wurde. Der Tafelteil mit mehr als 120 farbigen, wunderbaren, oft überraschenden Abbildungen ergänzt das mit großen Gewinn und Freude zu lesende Buch.
Friedrich Weltzien; z. Z. am SFB »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« an der FU Berlin; Schwerpunkte: Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere zur Theorie von künstlerischen Arbeitsprozessen; zahlreiche Veröffentlichungen.
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