Gender Feelings
2008
Bestell-Nr: 1381919
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In den vergangenen hundert Jahren hat sich die Bewertung der Geschlechterdifferenz grundsätzlich gewandelt. Unter-schiede zwischen Mann und Frau gelten heute weitgehend als soziale Konstrukte, viele traditio-nelle Zuschreibungen haben sich als empirisch unhaltbar erwie-sen.Das gilt auch für die Behaup-tung, dass Frauen das gefühl-volle Geschlecht seien, wäh-rend Männer vom Verstand re-giert werden. Inzwischen hat sich in der Emotionsforschung zudem die dabei vorausgesetzte Kluft zwischen Gefühl und Verstand als Mythos erwiesen. In dieser Situation, in der traditionelle Dif-ferenzen auf mehreren Ebenen außer Kraft gesetzt scheinen, kehren die Neurowissenschaften mit einer neuen Geschlechterdif-ferenz zurück: bildgebende Ver-fahren scheinen Unterschiede zwischen männlichen und weib-lichen Gehirnen schon beim Neugeborenen nachzuweisen und typische Differenzen in der Verarbeitung von Empfindungen in der männlichen und weibli-chen Entwicklungsgeschichte zu belegen.
In der Situation, in der traditionelle Differenzen zwischen den Geschlechtern auf mehreren Ebenen außer Kraft gesetzt scheinen, kehren die Neurowissenschaften mit einer neuen Geschlechterdifferenz zurück: bildgebende Verfahren scheinen Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Gehirnen schon beim Neugeborenen nachzuweisen und typische Differenzen in der Verarbeitung von Empfindungen in der männlichen und weiblichen Entwicklungsgeschichte zu belegen.
Titel zum Thema:
Theorie Gender