Experiment Mainstream?

Differenz und Uniformierung im populären Kino


1/2006
Hrsg. v. Christine Rüffert, Irmbert Schenk u. Karl-Heinz Schmid u. a.
2006. 182 S. m. 200 Fotos. 22 cm



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Die fortschreitende Globalisierung der Kulturindustrie im Zeichen Hollywoods scheint den "Film als Kunst", als Medium des Guten, Schönen und Wahren, endgültig erledigt zu haben. Postmoderne Kulturtheorien mit ihrer wertfreien Vermischung von hoher und niederer Kultur holen dabei letztlich nur die Erfahrungswirklichkeit der meisten Kinogänger ein, die die moderne Populärkultur längst zu ihrer Basiskultur gemacht haben.
Zur Diskussion stehen dann Fragen wie: Muss der Globalisierung eine Regionalisierung entgegengesetzt werden? Muss Europa der ökonomischen und kulturellen Übermacht der USA explizit Eigenes entgegenstellen? Führt Hollywood zur Uniformierung der filmischen Ausdrucksweisen und sogar der Welt-Anschauung? Oder ist es eher umgekehrt: Ist es am Ende gar der Mainstream, der eine größere Vielfalt als erwartet aufweist und zugleich das Kino-Ereignis aufwertet, mithin zum "Kino der Attraktionen" zurückkehrt und so vielleicht das Kino fürs Erste rettet?

Titel zum Thema:
Film  Film / Theorie, Analyse  Globalisierung  Populärkultur  Trivialkultur
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