Körper Haben

Die symbolische Formung der Person


5/2011
KÖRPER HABEN. Die symbolische Formung der Person. Hrsg. von Michael R. Müller, Hans-Georg Soeffner & Anne Sonnenmoser. Weilerswist 2011. 4to. 237 S. mit 7 Abb., Bibliographie, Ppbd.

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Charakterisiert man die Körperlichkeit des Menschen durch den Doppelaspekt von Leib Sein und Körper Haben, so ist mit dieser Charakterisierung zugleich eine Antwort auf die Frage nach der conditio humana gegeben: In der Distanziertheit des Körper Habens sind die Möglichkeit wie auch der Zwang zur Reflexion und Formung des Daseins als soziale Person fundiert. Im Körper Haben, in den vielfältigen Modalitäten der Wahrnehmung, Kontrolle und Gestaltung seines Körpers, ist der Mensch nicht nur Körper, sondern verkörpert er sich: eine historisch gewachsene, sozial erlernte und persönlich abgewandelte Art und Weise, in Erscheinung zu treten, sich zu verhalten, auf die Umwelt einzuwirken, sein Leben zu führen.

Titel zum Thema:
Körper (Menschl.)  Person  Soziologie  Theorie-Körper
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