urbanRESET

Freilegen immanenter Potenziale städtischer Räume. How to Activate Immanent Potentials of Urban Spaces. Dtsch.-Engl.


1/2012
urbanRESET. Freilegen immanenter Potenziale städtischer Räume. Hrsg. von Angelus Eisinger, Nina Brodowski & Jörg Seifert. Basel 2011. 4to. 272 S. mit 200 (150 farb.) teils ganzseit. Abb. & 50 Zeichn., brosch. - Text in dt. & engl. Sprache.

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Neustart für den urbanen Raum
In den letzten Jahren und Jahrzehnten ist die Auseinandersetzung mit dem architektonischen Erbe des Industriezeitalters immer mehr zur planerischen Aufgabe geworden: Industriebauten und -areale, Infrastrukturanlagen und Wohngebiete haben sich im Zuge des Strukturwandels zu Leerstellen entwickelt, die aber - allein aufgrund ihrer Dimensionen - im Stadtraum nicht zu vernachlässigen sind. Innovative Neudeutungen solcher Relikte lassen sich aktuell europaweit beobachten - so etwa im Fall des Toni- Areals in Zürich oder der Île de Nantes. Dabei wird der Bestand in einer Weise aktualisiert, die weit über eine kritische Rekonstruktion oder eine Revitalisierung hinausgeht. Die Publikation " urbanRESET " bringt prägnante Beispiele für diese eigenständige Kategorie urbanistischen Arbeitens aus ganz Europa zusammen: Detailliert in Plänen und Farbabbildungen dargestellte Projekte, Interviews mit Schlüsselakteuren und theoretische Reflexionen zeigen, wie die lokalen Umdeutungs- und Reaktivierungsprozesse nachhaltige Effekte auslösen. " urbanRESET " beleuchtet die gemeinsamen Grundlagen dieser Arbeiten und verdichtet sie zu methodischen Schlussfolgerungen für eine zukunftsweisende urbane Praxis.

Prof. Dr. Angelus Eisinger, geb. 1964, ist Städtebau- und Planungshistoriker mit sozial- und wirtschaftsgeschichtlichem Hintergrund. Seit 2008 ist er als Professor für Geschichte und Kultur der Metropole an der HafenCity Universität in Hamburg tätig. Im Zentrum seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit stehen wirkungsgeschichtliche und kulturwissenschaftliche Untersuchungen der Architektur-, Stadt- und Raumentwicklung.Jörg Seifert ist freier Autor und Publizist in Konstanz. Er publiziert zu den Themenfeldern Architektur, Städtebau, Raumwahrnehmung, Medientheorie und Stadtsoziologie.

In den letzten Jahren und Jahrzehnten ist die Auseinandersetzung mit dem architektonischen Erbe des Industriezeitalters immer mehr zur planerischen Aufgabe geworden: Industriebauten und -areale, Infrastrukturanlagen und Wohngebiete haben sich im Zuge des Strukturwandels zu Leerstellen entwickelt, die aber - allein aufgrund ihrer Dimensionen - im Stadtraum nicht zu vernachlässigen sind. Innovative Neudeutungen solcher Relikte lassen sich aktuell europaweit beobachten - so etwa im Fall des Toni-Areals in Zürich oder der Île de Nantes. Hier sind prägnante Beispiele für diese eigenständige Kategorie urbanistischen Arbeitens aus ganz Europa zusammen.

Titel zum Thema:
Arch.-Stadtplanung  Industriebrache  Stadtentwicklung  Städtebau
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