Moskau bauen
Öffentliche Räume zwischen Utopie, Terror und Alltag. Habil.-Schr.
Monica Rüther
3/2007
RÜTHERS, MONICA.
Bestell-Nr: 1364332
EUR 35,00
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Monica Rüthers arbeitet am Historischen Seminar an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel über Topographien kindlicher Lebenswelten in der Sowjetunion zwischen 1950 und 1985.
Architektur, visuelle Kultur und Kommunikation zwischen Individuum und System in der Sowjetunion zwischen 1917 und 1970 stehen im Zentrum dieser Studie. Anstoß gab der irritierende Gegensatz zwischen der unwirtlichen Weite öffentlicher Räume in sozialistischen Städten und dem Gedränge vor den Geschäften, in Bussen, Straßenbahnen und winzigen Plattenbauwohnungen. Wie hingen die gebauten Räume mit den sowjetischen Öffentlichkeiten zusammen? Moskau wurde nach der Revolution zur Welthauptstadt des Kommunismus umgebaut. Die Autorin macht sich in der schillernden Metropole auf die Suche nach Antworten. Dabei entstanden dichte Beschreibungen von fünf städtischen Orten, von der Gor'kijstraße (Tverskaja), dem Lubjanka-Platz, dem Arbatviertel, dem Sucharev-Platz und dem ersten Viertel in industrieller Maßbauweise, Novye eremuki. Untersucht werden Planung, Bau, Nutzung und der Wandel der Bedeutungen dieser Orte im"Gedächtnis"der Stadt. Dabei verbinden sich kulturwissenschaftliche Ansätze wie Raumtheorie, visuelle Kultur und Lebenswelten mit der Geschichte sowjetischer Architektur und Stadtplanung.
Architektur, visuelle Kultur und Kommunikation zwischen Individuum und System in der Sowjetunion zwischen 1917 und 1970 stehen im Zentrum dieser Studie.
Titel zum Thema:
Architektur Städte Moskau Moskau Moskau, Kunst; Architektur Sowjetunion / Kunst, Architektur, Museen Sozialistische Stadt