Baukultur des Öffentlichen
Bauen in der offenen Gesellschaft
10/2011
BAUKULTUR DES ÖFFENTLICHEN. Bauen in der offenen Gesellschaft. Bericht_der_Baukultur_2010_Bd. 4. Hrsg. von Michael Braum, Ursula Baus & Wolfgang Kil. Basel 2011. 4to. 136 S. mit 130 (50 farb.) Abb. & 20 Zeichn., brosch.
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Zu den zentralen Bereichen der öffentlichen Baukultur gehören die Architektur von Kindertagesstätten, Schulen und Universitäten, die Gestaltung städtischer und stadtnaher Freiräume und der Umgang mit Verkehrsorten. Wie lassen sich in einer offenen Gesellschaft mit komplexen Abstimmungsverfahren die programmatischen und ästhetischen Qualitäten des öffentlichen Bauens verbessern? Was ist das Symptomatische an der Kontroverse, die sich beispielsweise am Projekt "Stuttgart 21" entzündet hat?
Michael Braum studierte Stadt- und Regionalplanung sowie Architektur. Seit 1998 lehrt er als Professor am Institut für Städtebau und Entwerfen an der Leibniz-Universität Hannover. Seit 2008 Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. Veröffentlichungen zum Städtebau und zur Stadtentwicklung.Ursula Baus studierte zunächst Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Philosophie an der Universität Saarbrücken, wechselte jedoch zum Architekturstudium an die Universität Stuttgart und die Ecole des Beaux-Arts in Paris. Sie war Architekturredakteurin bei der db deutsche bauzeitung und arbeitet seit 2004 als freie Kritikerin und Buchautorin. Sie ist Mitbegründerin der Partnerschaftsgesellschaft frei04-publizistik, Stuttgart, und hat Lehraufträge an der Universität Stuttgart.
Zu den zentralen Bereichen der öffentlichen Baukultur gehören die Architektur von Kindertagesstätten, Schulen und Universitäten, die Gestaltung städtischer und stadtnaher Freiräume und der Umgang mit Verkehrsorten. Wie lassen sich in einer offenen Gesellschaft mit komplexen Abstimmungsverfahren die programmatischen und ästhetischen Qualitäten des öffentlichen Bauens verbessern? Was ist das Symptomatische an der Kontroverse, die sich beispielsweise am Projekt Stuttgart 21 entzündet hat? Experten von der Architektur (z.B. Matthias Sauerbruch) bis zur Philosophie (z.B. Julian Nida-Rümelin) viele von ihnen Teilnehmer des großen Konvents der Baukultur in Essen im April 2010 stellen die Gegenwart auf den Prüfstand, diskutieren Missstände beim öffentlichen Planen und Bauen. Strategien, mit denen Bund, Länder und Kommunen als entscheidende Akteure die Baukultur verbessern können, werden erörtert. Praktiker, Kritiker und Theoretiker debattieren darüber, welche Wege wünschenswert, denkbar und realistisch sind, die organisatorische und ökonomische Anforderungen erfüllen und zugleich den weichen" Faktoren Ästhetik, Lebensqualität und kulturelle Wertigkeit gerecht werden."
Titel zum Thema:
Architektur Theorie Baukunst Öffentliche Bauten