Moderne: Selbstmord der Kunst
Katalog zur Ausstellung: Neue Galerie Graz, 2011/2012
12/2012
MODERNE: SELBSTMORD ER KUNST? - GRAZ, NEUE GALERIE - Katalog hrsg. von Peter Weibel, Christa Steinle & Gudrun Danzer. Graz 2011/12. 4to. 688 S. mit 1435 (1213 farb.) teils ganzseit. Abb., Index, Ppbd.
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In der radikalen Moderne wurde alles, was bis dato gemalt, also nur visuell dargestellt worden war, durch die Realität und durch reale Dinge ersetzt so die These dieser Publikation: Auf die Verbannung der Gegenstandswelt aus der Kunst durch die abstrakte Malerei antwortete Marcel Duchamp mit der Erfindung des Readymades. Später traten Aktion oder Performance an die Stelle der gemalten Portraits von realen Körpern, statt gemalter Landschaft gab es die Land-Art, statt gemalter Stillleben reale Gegenstände in Assemblagen oder Installationen. Der Band untersucht diese These in diversen Kapiteln und anhand von über 400 Werken aus der Sammlung der Neuen Galerie Graz.
Peter Weibel. Geboren 1944 in Odessa. Studierte Literatur, Film, Mathematik, Medizin und Philosophie in Wien und Paris. 1981-84 Gastprofessur für Gestaltungslehre und bildnerische Erziehung an der Universität für angewandte Kunst Wien. 1981 Gastprofessur am College of Art and Design in Halifax, Kanada. 1982-85 Professor für Fotografie an der Gesamthochschule Kassel. 1984-89 Associate Professor for Video and Digital Arts, Center for Media Study, State University of New York at Buffalo, N.Y. 1989-94 Direktor des Instituts für Neue Medien an der Städelschule in Frankfurt/Main. Seit 1984 Professor für visuelle Mediengestaltung an der Universität für angewandte Kunst Wien. 1986-95 künstlerischer Berater und Leiter der Ars Electronica in Linz. 1993-99 Österreich-Kommissär der Biennale von Venedig. 1993-99 künstlerischer Leiter der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum in Graz. Seit 1999 Vorstand des Zentrums für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Peter Weibel ist sowohl als Kurator nationaler und internationaler Ausstellungen wie auch als Autor zahlreicher herausragender Publikationen eine anerkannte Kapazität.
In der radikalen Moderne wurde alles, was bisher gemalt, also nur repräsentiert war, durch die Realität und durch reale Dinge ersetzt so die These dieser Publikation: Auf die Verbannung der Gegenstandswelt durch die abstrakte Malerei antwortete Marcel Duchamp mit der Einführung der Ready Mades in die Kunst. Später traten Aktion oder Performance an die Stelle der gemalten Portraits von realen Körpern, statt gemalter Landschaft gab es die Land Art, statt gemalter Stillleben reale Gegenstände in Assemblagen oder Installationen. Der Band untersucht die These in elf Kapiteln und anhand von über 400 Werken aus der Sammlung der Neuen Galerie Graz: Linie Farbe Licht Ton Bewegung Landschaft Stilleben Interieur/Möbelskulpturen Medienrealität Interaktion zwischen Kunstwerk und Betrachter Körper. Theoretische Texte von Peter Weibel begleiten die Darstellung. Ein Chronikteil zu Ausstellungs- und Sammlungstätigkeit des Museums ergänzt den umfangreichen Tafelteil.
Ausstellung: Neue Galerie Graz 27.11.2011- 2.9.2012
Viele sagen, die Aufgabe von Kunst sei das Abbilden von Realität. Hat dann die Moderne die Kunst ermordet, wenn sie Realität nicht abbildet, sondern ausstellt?
Jubiläumsprogramm 200 Jahre Universalmuseum Joanneum
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Ausstellungskataloge; Kunst Die Moderne Graz; Museen Kunst 20. Jahrhundert Neue Galerie Graz Programm Slg.-Öffentl.:Graz Xgraz Zeitgenössische Kunst