Beckett: The Eye of Prey
Becketts Fernseh-, Film- und Videoarbeiten
Samuel Beckett
1/2012
BECKETT, SAMUEL.
The Eye of Prey. Becketts Film-, Fernseh- und Videoarbeiten.
Hrsg. von Gaby Hartel & Michael Glasmeier.
Frankfurt 2006.
250 S. mit Abb., Bibliographie, Filmographie,
brosch.
Bestell-Nr: 1277265
EUR 15,00
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Samuel Beckett wurde am 13. April 1906 in Foxrock, Dublin, geboren und wuchs in einem bürgerlich protestantischen Elternhaus auf. Zwischen 1923 und 1927 studierte er Romanistik am Trinity College in Dublin. Nach Abschluss seines Studiums ging er nach Paris und lernte dort James Joyce kennen. Erste Gedichte und Essays entstanden. Er kehrte 1930 kurzzeitig nach Dublin zurück, um am Trinity College zu unterrichten. In den folgenden Jahren wechselte er - immer ohne Geld und unter Depressionen leidend - zwischen Dublin, London und Paris. Beckett reiste durch Europa, er besuchte Deutschland mehrere Male, bevor er sich 1937 auf Dauer in Paris niederließ. In diesem Jahr lernte er seine spätere Frau, die Pianistin Suzanne Dechevaux-Dumesnil kennen. Beide schlossen sich der Résistance an und konnten sich nur durch Flucht in unbesetztes Gebiet vor der Gestapo retten. Im Roussillon kamen sie bei Bauern unter. Nach Kriegsende begann Beckett auf französich zu schreiben, er wendete sich dem Theater zu. Die Uraufführung von "En attendant Godot" fand am 3. Januar 1953 unter der Regie von Roger Blin im Theâtre de Babylone statt, Beckett wurde über Nacht berühmt, zum ersten Mal hatte er auch finanziell Erfolg. 1969 erhielt Beckett den Literaturnobelpreis. Er starb am 22. Dezemb
Gaby Hartel und Michael Glasmeier, die bereits Becketts Texte zur bildenden Kunst unter dem Titel Das Gleiche nochmal anders herausgegeben haben (st 3114), beschäftigen sich in ihrem neuen Band mit Becketts Film-, Fernseh- und Videoarbeiten. The Eye of Prey versammelt erstmals Beiträge von und Gespräche mit den Personen, die sich intensiv mit Becketts Filmen auseinandersetzen: Außer einem Philosophen (Gilles Deleuze), zwei bildenden Künstlern (Stan Douglas und Damian Hirst), Regisseuren und Filmproduzenten wie Marin Karmitz und Anthony Minghella - der nach Auskunft des Beckett-Biographen James Knowlson selber einmal über Beckett promovieren wollte - sind Kunst- und Literaturwissenschaftler aus dem englisch- und dem deutschsprachigen Raum beteiligt.
Der Band berücksichtigt sämtliche Film- und Fernseharbeiten Becketts und bietet zudem eine umfassende Filmographie sowie eine Bibliographie.
"The Eye of Prey" versammelt erstmals Beiträge von und Gespräche mit den Personen, die sich intensiv mit Becketts Filmen auseinandersetzen: Außer einem Philosophen (Gilles Deleuze), zwei bildenden Künstlern (Stan Douglas und Damian Hirst), Regisseuren und Filmproduzenten wie Marin Karmitz und Anthony Minghella - der nach Auskunft des Beckett-Biographen James Knowlson selber einmal über Beckett promovieren wollte - sind Kunst- und Literaturwissenschaftler aus dem englisch- und dem deutschsprachigen Raum beteiligt. Der Band berücksichtigt sämtliche Film- und Fernseharbeiten Becketts und bietet zudem eine umfassende Filmographie sowie eine Bibliographie.
Titel zum Thema:
Beckett, Samuel Film-Avantgarde:Mon Film / Theorie, Analyse Medientheorie Medienwissenschaft