Bilder wilder Jahre

1968-1979. Hrsg.: HFF München


Judith Früh

8/2011
DIE FILME DER HFF MÜNCHEN. Bd. 1: Bilder wilder Jahre (1967-1979). Hrsg. von Judith Früh & Helen Simon. München 2011. 418 S. mit zahlr., meist farb. Abb., brosch.

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Michaela Krützen, geb. 1964, ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Seit 1989 tätig als (Fernseh-)Autorin und Medienberaterin. Zahlreiche Publikationen vor allem zur Mediengeschichte und -analyse.

Die Buchreihe "Die Filme der HFF München" lädt die Leserinnen und Leser ein, die Produktionen der HFF München zu entdecken. Erstmals ist nachzuvollziehen, welche Filme an dieser renommierten Hochschule entstanden sind; erstmals ist nachzulesen, was die heute berühmten Filmemacher über ihre Filme und ihre Ausbildung an der HFF zu sagen haben. Jeder der jährlich erscheinenden, insgesamt vier Bände behandelt ein Jahrzehnt und enthält Gespräche mit den Machern, Texte über die Filme und zahlreiche Bilder sowie eine ausführliche Filmografie. Das Spektrum reicht von den bewegten 1960er Jahren bis zu den von der Globalisierung geprägten 2000er Jahren, von der 16mm Schwarz-Weiß-Aufnahme aus "Alabama 2000 Lightyears" von Wim Wenders bis zu aktuellen Mini-DV-Produktionen. Auf diese Weise wird die Reihe zu einer Entdeckungsreise durch vier Jahrzehnte filmischen Schaffens an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Der erste Band umfasst die Zeit der wilden und politisch brisanten 1960er und 1970er Jahre, die zusammenfallen mit den Gründungs- und Selbstfindungsjahren der HFF. Die Filme und Dokumente von den damaligen Studenten zeugen von einem bewegten Prozess. Nicht wenige heute vergessene filmische Juwelen entstanden zwischen 1968-1979, die der Band "Bilder wilder Jahre" hier erstmals präsentiert.

Wim Wenders, Michael Schanze, Bernd Eichinger, Doris Dörrie und Dominik Graf das sind nur einige der bekanntesten Absolventen aus den ersten Jahrgängen der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Mit Roland Emmerich, Nico Hofmann, Caroline Link, Florian Gallenberger, Sönke Wortmann, Florian Henkel von Donnersmarck oder Maren Ade folgten seit der Eröffnung im Jahre 1967 bis heute viele weitere. Aus den frühen, während der Studienjahre entstandenen Filmen lässt sich bereits die Handschrift dieser Filmemacher und -macherinnen ablesen, die die deutsche Film- und Fernsehlandschaft entscheidend und bis heute prägen. Zugleich schimmert in diesen Produktionen auch der Zeitgeist der unterschiedlichen Jahrzehnte durch. Das gilt sowohl für den opulenten Abschlussfilm als auch für die ersten Fingerübungen.

Erstmals ist nachzuvollziehen, welche Filme an dieser renommierten Hochschule entstanden sind; erstmals ist nachzulesen, was die heute berühmten Filmemacher über ihre Filme und ihre Ausbildung an der HFF zu sagen haben. Jeder der jährlich erscheinenden, insgesamt vier Bände behandelt ein Jahrzehnt und enthält Gespräche mit den Machern, Texte über die Filme und zahlreiche Bilder sowie eine ausführliche Filmografie. Der erste Band umfasst die Zeit der wilden und politisch brisanten 1960er und 1970er Jahre, die zusammenfallen mit den Gründungs- und Selbstfindungsjahren der HFF. Nicht wenige heute vergessene filmische Juwelen entstanden zwischen 1968-1979, die der Band "Bilder wilder Jahre" hier erstmals präsentiert.

Titel zum Thema:
70Er Jahre; Kultur  Film / Geschichte  Film Länder Deutschland  Hochschule Für Fernsehen Und Film München (HFF)
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