UFA in Farbe

Technik, Politik und Starkult zwischen 1936 und 1945


Friedemann Beyer

12/2010
UFA IN FARBE. Technik, Politik und Starkult zwischen 1936 und 1945. Von Friedemann Beyer, Gert Koshofer & Michael Krüger. München 2010. 4to. 288 S. mit 350 farb., teils ganzseit. Abb., Bibliographie, Filmographie, Index, Ppbd.

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FILM-, TECHNIK- UND ZEITGESCHICHTE "Made in Germany" MIT EINZIGARTIGEM, GROßTEILS UNVERÖFFENTLICHTEM MATERIAL: Die Ufa-Zeit wird meist mit Schwarzweißfilmen assoziiert, etwa METROPOLIS, DER BLAUE ENGEL oder DIE FEUERZANGENBOWLE. Doch in den späten 1930er-Jahren kam mit Agfacolor auch in Deutschland die Farbe zum Spielfilm. Eine Entwicklung, die der NS-Staat forcierte, um mit der US-Filmindustrie gleichzuziehen, die sich anschickte, mit Produktionen wie DIE ABENTEUER DES ROBIN HOOD oder VOM WINDE VERWEHT den Weltmarkt zu erobern. Obwohl von chemischer Struktur und Farbgebung anders geartet als die US-Patente, erwies sich das deutsche Agfacolor-Verfahren gegenüber Technicolor als konkurrenzfähig. Insgesamt 13 abendfüllende Farbfilme entstanden in Deutschland zwischen 1939 und 1945: Unterhaltsames, Melodramatisches, Ideologisches und Propagandistisches. Was den gestalterischen Umgang mit dem neuen Medium angeht, brauchten sie den Vergleich mit Hollywood nicht zu scheuen. Schon vorher ließen sich viele Filmstars mit dem bereits 1936 eingeführten Agfacolor-Diafilm ablichten, sei es als Werbung für die Filme, für Illustrierte Magazine oder auch für Autogrammpostkarten. Diese Bilder stellen heute eine große film- und zeitgeschichtliche Rarität dar, finden sich doch selbst in öffentlichen Archiven kaum vergleichbare Fotos. Der vorliegende Band vereint eine Auswahl dieser seltenen Fotos, Filmstils, Plakate und vieles mehr; in jahrelanger Arbeit zusammengetragen von dem Farbfilmexperten Gert Koshofer und dem Cineasten Michael Krüger. Essays von Friedemann Beyer, Gert Koshofer und Michael Krüger über die Filmstars im Dritten Reich, über die technische Entwicklung des Agfacolor-Verfahrens für Foto und Film, über die Produktionsgeschichte der ersten Spielfilme in Agfacolor sowie Fil

Die Ufa-Zeit wird meist mit Schwarzweißfilmen assoziiert, etwa Metropolis, Der Blaue Engel oder Die Feuerzangenbowle. Doch in den späten 1930er Jahren kam mit Agfacolor auch in Deutschland die Farbe zum Spielfilm. Eine Entwicklung, die der NS-Staat forcierte, um mit der US-Filmindustrie gleichzuziehen, die sich anschickte, mit Produktionen wie Die Abenteuer des Robin Hood oder Vom Winde verweht den Weltmarkt zu erobern. Obwohl von chemischer Struktur und Farbgebung anders geartet als die US-Patente, erwies sich das deutsche Agfacolor-Verfahren gegenüber Technicolor als konkurrenzfähig. Insgesamt 13 abendfüllende Farbfilme entstanden in Deutschland zwischen 1939 und 1945: Unterhaltsames, Melodramatisches, Ideologisches und Propagandistisches. Der vorliegende Band vereint eine Auswahl von seltenen Photos, Filmstils, Plakate und vieles mehr; in jahrelanger Arbeit zusammengetragen von dem Farbfilmexperten Gert Koshofer und dem Cineasten Michael Krüger.

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Film Länder Deutschland  Film Produktion Studios  Film-Technik:Farbe  UFA (Universum-Film AG)
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