Klasse Bilder
Die Fotografieästhetik der 'Becher-Schule'
Maren Polte
12/2012
POLTE, MAREN.
Klasse Bilder. Die Fotografieästhetik der "Becher-Schule". Berlin 2012. 256 S. mit 93 teils farb. Abb., Bibliographie, brosch.
Bestell-Nr: 1469712
EUR 49,00
in den Warenkorb
1976 wurde Bernd Becher zum ersten Professor für freie Fotografie an einer deutschen Kunstakademie ernannt. Zu seinen ersten Schülern zählen die fünf prominenten Fotokünstler Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Thomas Ruff und Thomas Struth. Mittlerweile sind ihre Werke weltweit in Museen und Sammlungen vertreten und erzielen auf dem Kunstmarkt Höchstpreise. Ab Ende der 1980er Jahre werden sie unter dem Begriff "Becher-Schule" subsummiert, der seither als Prädikat einer sich emanzipierenden, medienreflexiv und konzeptuell angelegten Fotografie gilt. Entstanden aus eher sprach-ökonomischen Gründen hat sich dieser Begriff verselbständigt und ist über die Jahre zu einem Erfolgslabel geworden. Dabei waren den Schülern die Probleme, als Kollektiv rezipiert zu werden, durchaus bewusst. Ihr Verhältnis untereinander oszilliert zwischen dem Bedürfnis nach "gruppeninterner Abgrenzung" und Lust am kollegialen Kräftemessen durch thematische Annäherung. Heute sind sie längst keine Schüler mehr, sondern arrivierte Künstler und zum Teil ihrerseits Lehrer. Doch ihre eigenständigen Werke lassen sich klassifizieren und auf eine gemeinsame Haltung und wesentliche ästhetische Parameter zurückführen, die in dieser Arbeit erstmals umfassend untersucht werden.
Obwohl die Schüler von Bernd und Hilla Becher längst individuelle Wege gehen, hat sich der Gruppen-Name "Becher-Schule" eingebürgert. Maren Polte untersucht die Ästhetik dieser einflussreichsten zeitgenössischen Fotokünstler Deutschlands, zeigt Gemeinsamkeiten wie Unterschiede und fragt, ob und wie weit überhaupt von einer "Schule" die Rede sein kann.
Maren Polte studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft in Kiel und Köln. Bis 2006 war sie Assistentin am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. 2009/10 hatte sie eine Gastprofessur an der Katholischen Universität in Leuven, Belgien. Sie lebt als freie Autorin in Brüssel.
Obwohl die Schüler von Bernd und Hilla Becher längst individuelle Wege gehen, hat sich der Gruppen-Name "Becher-Schule" eingebürgert. Maren Polte untersucht die Ästhetik dieser einflußreichsten zeitgenössischen Photokünstler Deutschlands, zeigt Gemeinsamkeiten wie Unterschiede und fragt, ob und wie weit überhaupt von einer "Schule" die Rede sein kann.
Titel zum Thema:
Becher, Bernd Becher, Hilla Düsseldorfer Fotoschule Foto-Mono Fotokunst