Eyes on Paris: Paris im Fotobuch

Paris im Fotobuch 1890-2010. Katalogbuch zur Ausstellung in Hamburg, Haus der Photographie/Deichtorhallen, 2011/2012


9/2011
EYE ON PARIS - HAMBURG, DEICHTORHALLEN - Paris im Fotobuch 1890 bis heute. Katalog von Michael Koetzle. Hamburg 2011/12. Beitr. von Christian Adam, Christoph Schaden & Thomas Wiegand. 4to. 420 S. mit 889 meist farb. Abb., Index, Ppbd.

Bestell-Nr: 1464090

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Henry Miller war es, der seinen Freund Brassaï "Eye of Paris" nannte - das "Auge von Paris". In Wirklichkeit gab es viele "Eyes of Paris": Photographen, die die Stadt erkundeten, um ihr später ein programmatisches Photobuch zu stiften. Die Neuerscheinung stellt die 130 besten Werke vor beginnend mit Eugène Atget in chronologischer Folge vor. Der Bogen spannt sich von Dokumentationen des alten Paris über die "Photographie humaniste" der 1950er Jahre bis hin zur Gegenwart mit Namen wie Andreas Gursky oder William Eggleston. Jeder Titel wird mit Blick auf seine Konzeption und Rezeption ausführlich dargestellt. Ausgewählte Doppel seiten belegen die Besonderheit des jeweiligen Buches.

Hans-Michael Koetzle, Jahrgang 1935, lebt als freier Publizist, Fachjournalist und Ausstellungskurator in München. Er ist Chefredakteur der international prämierten Zeitschrift Leica-World sowie regelmäßiger Mitarbeiter u. a. bei European Photography und Photo Technik International. Bekannt ist er durch seine vielen Bücher und Artikel zur Ästhetik und Geschichte der Fotografie und pflegt Kontakte zu den großen Fotografen und Agenturen im In- und Ausland.

Paris ist mit Sicherheit die am meisten fotografierte Stadt der Welt. Vor allem im 20. Jahrhundert avancierte die Seinemetropole zum Ausgangspunkt bedeutender Zyklen. Sei es, dass fotografierende Künstler die Bestätigung eines Mythos suchten oder ihn kritisch hinterfragten. Eyes of Paris zeigt, wie bedeutende Fotografen Paris gesehen, erlebt, sich die Stadt mit der Kamera erschlossen haben. Dabei oszilliert ihr Blick zwischen dokumentarischem Interesse und subjektiver Wahrnehmung, Chronistenpflicht und der Projektion persönlicher Befindlichkeiten. Was alle Künstler verbindet, ist die Affinität zum Buch. Keine Stadt war so häufig Gegenstand überlegt konzipierter Fotobücher wie Paris.
Beginnend mit Eugène Atget präsentiert der Band in chronologischer Folge die wichtigsten Fotobücher mit Paris-Bezug. Der Bogen spannt sich von Dokumentationen des alten Paris über die "Photographie humaniste" der 50er Jahre bis hin zur Gegenwart mit Namen wie Andreas Gursky oder William Eggleston. Jeder Titel wird mit Blick auf seine Konzeption und Rezeption ausführlich dargestellt. Ausgewählte Doppelseiten belegen die Besonderheit des jeweiligen Buches. Eyes of Paris ist in einem Fotografie-, Kultur- und Zeitgeschichte und nimmt den Leser mit auf eine Reise an die Seine.

Henry Miller war es, der seinen Freund Brassaï "Eye of Paris" nannte das "Auge von Paris". In Wirklichkeit gab es viele "Eyes of Paris": Fotografen, die die Stadt erkundeten, um ihr später ein programmatisches Fotobuch zu stiften. Die Neuerscheinung stellt die 130 besten Werke vor.

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