In Papiergewittern: Kriegssammlungen der Bibliotheken



2008


Bestell-Nr: 1429890

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Wohl niemals zuvor wurde über einen Krieg derart viel geschrieben und gelesen, wurden so viele Bilder hergestellt und verbreitet wie in den Jahren 1914 bis 1918 - mit erheblichen Folgen für die Wahrnehmung des Weltkrieges. Die Medienflut löste ein regelrechtes "Papiergewitter" aus, ein Pendant zu den "Stahlgewittern" aus tatsächlichen Waffen. Die Darstellungen der Schlachten, Siege und Niederlagen sowie des Lebens an der Front sollten vor allem die Moral des eigenen Volkes stärken und die des Feindes schwächen. Flugblätter, Zeitungen, Plakate und Photographien wurden zu Waffen des Krieges - und rasch auch zu begehrten Objekten, die man in so genannten "Kriegssammlungen" zusammentrug. Diese Sammlungen spiegeln die Vielfalt der Mittel wider, die aufgeboten wurden, um auch jenseits des Schlachtfelds zu siegen. Zugleich zeigen sie uns heute den Krieg in der Sichtweise der Zeitgenossen.

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