Körper denken in Bewegung
Zur Wahrnehmung tänzerischen Sinns bei William Forsythe und Saburo Teshigawara
Christiane Berger
10/2006
BERGER, CHRISTIANE.
Körper denken in Bewegung. Zur Wahrnehmung tänzerischen Sinns bei William Forsythe und Saburo Teshigawara. Bielefeld 2006. 179 S., Bibliographie, brosch.
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Christiane Berger (Dr. phil.), Studium der Philosophie und Theaterwissenschaft, forscht in Theorie und Praxis zum Bühnen- und Gesellschaftstanz des 20. und 21. Jahrhunderts.
William Forsythe und Saburo Teshigawara zeigen in ihren Choreographien eigensinnige Körper, die einer bewegungsimmanenten Logik folgen. Auf diese Weise erreicht der Tanz eine hohe Komplexität, extreme Geschwindigkeiten und einen kontinuierlichen Fluss. Diese Qualitäten sprechen das Körperwissen des Zuschauers an, der das Geschehen mit Hilfe seines Bewegungssinnes mitvollzieht. So wird deutlich, wie wesentlich und prägend die körperlichen Kompetenzen des Zuschauers für seine Wahrnehmung der bewegten Körper ist.Die Studie betrachtet tänzerische Körperbewegung, ohne diese in Bedeutungen stillzustellen. Vielmehr hebt sie ihren Eigensinn und ihre Prozesshaftigkeit hervor und arbeitet die aus der Tanzpraxis stammenden Begriffe "Bewegungssinn" und "Bewegungslogik" wissenschaftlich aus.
Titel zum Thema:
Ballerina - Primaballerina ( Ballett ) Ballett - Ballerina - Primaballerina Dancing Forsythe, William Ikono-Tanz Primaballerina ( Ballett - Ballerina ) Tanz Tanz / Ballett Tanz - Tanzen Tanzen ( Tanz ) Teshigawara, Saburo