Bildkulturen II
Anschauungen. Bildlegenden - Ansätze zur praktischen Ikonologie
Anna Zika
12/2011
ZIKA, ANNA.
Bildkulturen II. Anschauungen. Bildlegenden. Praktische Ikonologie - Ansätze zu einer angewandten Theorie von Bildern. Hrsg. von Till Zettelmeier. Weimar 2011. 174 S. mit 60 Abb., Ppbd.
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Prof. Dr. Anna ZikaKulturwissenschaftlerin und Professorin an der FH Bielefeld, Fachbereich GestaltungForschungsschwerpunkte: Kunst- und Kulturgeschichte der Neuzeit (Schwerpunkt Kunst im öffentlichen Raum, Land-Art, Foto- und Filmgeschichte; performative Künste und Inszenierungen); Ästhetik in der Alltagswelt; Soziologie und Ästhetik der Mode.
In einer Gegenwart, die von inflationär verbreiteten Bildern ebenso besessen wie überfordert scheint, könnte das individuelle - künstlerische oder private, stille oder bewegte - Bild von Bedeutungsverlust bedroht sein. Während die Disziplin der "Bildwissenschaft" seit den 1990er Jahren suggeriert, es gebe eine Wissenschaft vom Bild an sich, betrachtet die Autorin einzelne Bildwerke und Werkgruppen auf ihren je eigenen Gehalt an Wissen und Geschichte.
Vor dem Panorama kulturhistorischer und -theoretischer Problemstellungen (z.B. Repräsentation, Ordnung, soziale Distinktion) und ästhetischer Kategorien (z.B. das Schöne, das Erhabene) entfaltet sich eine Zusammenschau von rund dreißig aktuellen Positionen aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Installation.
Der Gebrauch von Bildern - Stimulation, Dekoration, Argumentation - findet einen vorläufigen Höhepunkt in der Bildwerdung des Individuums selbst z.B. durch Strategien modischer Inszenierung in "performativen Kulturen".
Die Texte entstanden zum größten Teil seit der Berufung der Autorin als Professorin an den Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule 2001. Anna Zika lehrt Theorie der Gestaltung mit Schwerpunkten in Kunst- und Kulturgeschichte, Fotografie, Mode.
"Bildkulturen II" entwickelt in Anlehnung an ikonologische Strategien der Kunstbetrachtung exemplarische "Lesarten" für rund dreißig ausgewählte aktuelle Künstlerbeiträge aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Installation. Die Werkpositionen werden den Themenfeldern Wissen und Wahrnehmen, Raum und Ordnung, Landschaft sowie Individuum und Gesellschaft zugeordnet. In der assoziativen Zusammenschau vertiefen sie ästhetische Grundfragestellungen zu einer "praktischen Theorie von Bildern".
In einer Gegenwart, die von inflationär verbreiteten Bildern ebenso besessen wie überfordert scheint, könnte das individuelle - künstlerische oder private, stille oder bewegte - Bild von Bedeutungsverlust bedroht sein. Während die Disziplin der "Bildwissenschaft" seit den 1990er Jahren suggeriert, es gebe eine Wissenschaft vom Bild an sich, betrachtet die Autorin in zwei Einzelbänden historische und aktuelle "Bildkulturen" auf ihren je eigenen Gehalt an Wissen und Geschichte.
Bildkulturen II entwickelt in Anlehnung an ikonologische Strategien der Kunstbetrachtung exemplarische "Lesarten" für rund dreißig ausgewählte aktuelle Künstlerbeiträge aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Installation. Die Werkpositionen werden den Themenfeldern Wissen und Wahrnehmen, Raum und Ordnung, Landschaft sowie Individuum und Gesellschaft zugeordnet. In der assoziativen Zusammenschau vertiefen sie ästhetische Grundfragestellungen zu einer "praktischen Theorie von Bildern".
Die Texte entstanden seit der Berufung der Autorin als Professorin an den Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule 2001.
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