Fetisch Auto

Ich fahre, also bin ich. Katalog zur Ausstellung im Museum Tinguely, Basel, 2011


6/2011
FETISCH AUTO - BASEL, MUSEUM TINGUELY - Ich fahre, also bin ich. Katalog. Basel 2011. Einl. von Roland Wetzel. 336 S. mit 390 farb. Abb., Ppbd.

Bestell-Nr: 1459901

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Hartmut Böhme ist Professor für Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin. Die Themen seiner Publikationen sind ausgesprochen vielfältig: Er beschäftigte sich in Einzelstudien mit den Schriftstellern Hans Henny Jahnn und Hubert Fichte, schrieb eine Geschichte des Mythos in der abendländischen Kultur und nahm wiederholt zur Rolle der Geschichte und Literatur in den modernen Kulturwissenschaften Stellung. 2006 erhält er den Dr. Meyer-Struckmann-Preis für geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung.Ludger Lütkehaus, geboren 1943, ist Professor für Literaturwissenschaft an der Universität Freiburg und Mitglied des deutschen P.E.N.-Zentrums. 1979 Sonderpreis der Schopenhauer-Gesellschaft. 1996 Preis für Buch und Kultur. 1997 Max Kade Distinguished Visiting Professor, University of Wisconsin-Madison. 2007 erhielt Ludger Lütkehaus von der Robert-Mächler-Stiftung in Zürich den Theodor-Preis für sein "aufklärisches Gesamtwerk".

Fetisch Auto stellt das Automobil als Inspirationsquelle für die Kunst der vergangenen 100 Jahre vor. Ausgehend von den Futuristen, die sein bestialisches Brüllen und die Gefährlichkeit des Geschwindigkeitsrausches als neues Schönheitsideal sahen, liefert die Publikation einen Überblick über die schönsten und inspirierendsten Werke, die wir dieser "blechernen Muse" verdanken, darunter Werke der Pop Art, der Nouveaux Réalistes mit Jean Tinguely als größtem Fan des Formel 1-Sports, ergänzt durch die thematischen Schwerpunkte wie "Verkehr", "Rückzug und Flucht" oder "Faszination Unfall / Gefahr".
Der umfassende Katalog zur Ausstellung stellt das Auto als wichtigstes Kulturgut des 20. Jahrhunderts in einem kulturhistorischen Kontext vor, der vom Konzept des Waren-, sexuellen und religiösen Fetischs ausgeht. Das Automobil als materialisierte "Beziehungskiste" ist ein Spiegel für unser Erleben und Erfahren: einerseits profanes Mittel zur Fortbewegung, andererseits auch Bedeutungsträger, Mittel zur Distanzierung und individuellen Profilierung zugleich Uterus und Persönlichkeitsprothese.
Herausgegeber: Museum Tinguely, Basel
Autoren: Hartmut Böhme, Manuela Kraft, Ludger Lütkehaus, Roland Wetzel et al.

"Fetisch Auto" stellt das Automobil als Inspirationsquelle für die Kunst der vergangenen 100 Jahre vor. Ausgehend von den Futuristen, die sein bestialisches Brüllen und die Gefährlichkeit des Geschwindigkeitsrausches als neues Schönheitsideal sahen, liefert die Publikation einen Überblick über die schönsten und inspirierendsten Werke, die wir dieser »blechernen Muse« verdanken, darunter Werke der Pop Art, der Nouveaux Réalistes mit Jean Tinguely als größtem Fan des Formel 1-Sports, ergänzt durch die thematischen Schwerpunkte wie "Verkehr", "Rückzug und Flucht" oder "Faszination Unfall / Gefahr".

Titel zum Thema:
Ausstellungskataloge; Fotografie  Ausstellungskataloge; Kunst  Auto (Motiv In Der Bildenden Kunst/Literatur)  Basel; Museen  Design-Autos  Museum Tinguely Basel  Xbasel  Zk-Autos
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