Theaterinstallationen
Performative Räume bei Beuys, Boltanski und Kabakov
Barbara Gronau
4/2010
GRONAU, BARBARA
Theaterinstallationen. Performative Räume bei Beuys, Boltanski und Kabakov. München 2010. 202 S. mit 18 teils farb. Abb., Bibliographie, brosch.
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Barbara Gronau arbeitet zusammen mit Alice Lagaay als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich Kulturen des Performativen der Freien Universität Berlin.
In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert lässt sich eine Verschränkung von Bildender Kunst und Theater beobachten, die im Oeuvre von Joseph Beuys, Christian Boltanski und Ilya Kabakov ihren exemplarischen Ausdruck findet. Die Ausweitung der Kunst in den Umgebungsraum, die Hinwendung zu künstlerischen Aktionen und die partizipatorische Involvierung des Betrachters können als Entstehungsbedingungen der Installationskunst angesehen werden. Diese Tendenzen verdichten sich in den 1990er Jahren zu einer Gattungsform, die als Theaterinstallation bezeichnet werden kann, da in ihr nicht nur Materialien, Objekte, Klänge und Medien, sondern auch Akteure in Szene gesetzt werden. Beuys Verknüpfung von Aktion und Plastik, Boltanskis Gedächtnisorte und Kabakovs totale Installationen sind Wegmarken solch performativer Räume.
In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert lässt sich eine Verschränkung von Bildender Kunst und Theater beobachten, die im Oeuvre von Joseph Beuys, Christian Boltanski und Ilya Kabakov ihren exemplarischen Ausdruck findet.
Titel zum Thema:
Beuys, Joseph Boltanski, Christian Kabakov, Ilya Theaterinstallation (Künstler.) Theaterinstallation (Kunst) Theorie Autoren Zk-Installationen