Die Text-Kunstkammer

Populäre Wissenssammlungen des Barock am Beispiel der »Relationes Curiosae« von E.W. Happel


Flemming Schock

4/2011
SCHOCK, FLEMMING.

Die Text-Kunstkammer. Populäre Wissenssammlungen des Barock am Beispiel der "Relationes Curiosae" von E.W. Happel. Köln 2011. IX, 410 S. & 33 Abb. auf Tafeln, Bibliographie, Index, Ppbd.


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Im späten 17. Jahrhundert wurde das Wissen der Welt und die Welt der Wissenschaften durch periodische Medien neu vermittelt. Als frühester und erfolgreichster Vertreter dieser populären Wissensperiodika gelten die "Größten Denkwürdigkeiten der Welt oder so genannte Relationes Curiosae" (1681-1691) des Polyhistoren Eberhard Werner Happel. Ausgehend von der prinzipiellen Analogie materieller und textueller Sammlungsformen im Barock zeigt der Autor, dass die zeitgenössische Dominanz des Kunstkammer-Modells auf den Diskurs der neuen Medien abfärbte. Der Band eröffnet auch ein erweitertes Verständnis der Formationsphase periodischer Wissensmedien in der Frühen Neuzeit.

Titel zum Thema:
Alt-Barock  Barock; Geistes-/Kultur-Geschichte  Barock (Kunst, Baukunst)  Geschichte / Kulturgeschichte  Happel, Eberhard W.  Kulturgeschichte  Relationes Curiosae (Happel)  Sammlungen  Theorie Autoren  Wissen
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