Elfenbein: Barocke Pracht am Wiener Hof
Barocke Pracht am Wiener Hof. Katalog zur Ausstellung im Liebieghaus, Frankfurt, 2011
2/2011
Bestell-Nr: 1457229
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Die höchste Blüte der Elfenbeinkunst entwickelte sich im 17. Jahrhundert in Wien während der Regierungszeiten des Fürsten von Liechtenstein und von Kaiser Leopold I. Sie beschäftigten berühmte Elfenbeinschnitzer wie A. Lenckhardt, J. C. Schenck, M. Steinl, den Meister der Sebastiansmartyrien, B. Grießmann oder auch M. Rauchmiller. Dieser Zeit widmet sich erstmalig die Frankfurter Ausstellung Elfenbein. Barocke Pracht am Wiener Hof, die gemeinsam von der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums Wien und der Liebieghaus Skulpturensammlung Frankfurt vorbereitet wird.
Seine Herkunft aus fernen unbekannten Ländern, seine Seltenheit und faszinierende Oberflächenbeschaffenheit machten das Elfenbein im Barock zu einer großen Kostbarkeit. Virtuose Meister fertigten daraus Kunstkammerstücke, die wenn auch keinerlei Gebrauchswert, so doch einen hohen Kunstwert besitzen und somit fürstlich-imperialem Repräsentationsanspruch dienten, zumal sie von großem Reichtum zeugten. Ihre höchste Blüte erlebte die Elfenbeinkunst in Wien zur Zeit von Kaiser Ferdinand III., Kaiser Leopold I. und des Fürsten Karl Eusebius von Liechtenstein. Sie beschäftigten berühmte Elfenbeinschnitzer wie Adam Lenckhardt, Johann Caspar Schenck, Matthias Steinl u.a. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum in Wien präsentiert die Ausstellung im Liebieghaus in Frankfurt a. M. eine Auswahl an Prunkschalen und -kannen, Deckelbechern, Pokalen, Inkunabeln, Reliefs, Skulpturengruppen usw., die nicht nur die barocke Pracht am Wiener Hof, sondern auch eine nie wieder erreichte Meisterschaft in der Behandlung des kostbaren Materials dokumentiert.
Titel zum Thema:
Alt-Elfenbein Ausstellungskataloge; Kunsthandwerk Elfenbein Frankfurt A. M.; Museen Kg-Elfenbein Kunsthistorisches Museum Wien Liebieghaus Frankfurt A. M. Xfrankfurt