Brandenburgische Franziskanerklöster
Architektur - Kunst - Denkmalpflege
5/2010
BRANDENBURGISCHE FRANZISKANERKLÖSTER UND NORDDEUTSCHE BETTELORDENSBAUTEN. Architektur - Kunst - Denkmalpflege. Beiträge der am 5. und 6. Oktober 2007 in Gransee durchgeführten Tagung. Hrsg. von Dirk Schumann. Berlin 2010. 428 S. mit 286 (21 farb.) Abb., Bibliographie, brosch.
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Der Bettelorden der Franziskaner, der sich im 13. Jahrhundert ähnlich wie der der Dominikaner in ganz Europa ausbreitete, hatte seine Niederlassungen innerhalb der Ordensprovinz Saxonia vor allem in den großen norddeutschen Handelsstädten. Vorallem hier treten die Klosteranlagen in ihrer besonderen Ausprägung mit zwei Klausurhöfen auf. Aber auch im Binnenland spielten die Bettelorden eine wichtige Rolle bei der kulturellen Erschließung der neuen Länder, etwa im Falle der von den brandenburgischen Markgrafen gestifteten bzw. geförderten Klöstern in Berlin und Gransee, deren Bauten maßgeblich das architektonische Erscheinungsbild der Landesherrschaft prägten.Im Fokus der hier aus unterschiedlichen Fächern versammelten Aufsätze stehen märkische Franziskanerklöster (Angermünde, Berlin, Brandenburg, Gransee, Jüterbog, Kyritz u.a.) mit ihren ehemaligen Ausstattungen. Es werden jedoch auch Beispiele in Mecklenburg und Pommern sowie Parallelen aus dem dominikanischen Orden herangezogen. In den Beiträgen werden die neuesten Ergebnisse aus der Archäologie und der historischen und bauhistorischen Forschung vorgestellt sowie der denkmalpflegerische Umgang mit der erhaltenen Substanz diskutiert.
Titel zum Thema:
Alt-Klöster Bettelorden Brandenburg; Archäologie Brandenburg, Kunst Brandenburg, Kunst; Architektur Denkmalpflege/-Schutz Franziskanerorden Norddeutschland; Archäologie Norddeutschland, Kunst Norddeutschland, Kunst; Architektur