Der Tod auf Samt & Seide
Todesdarstellungen auf liturgischen Textilien des 16. bis 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum
Imke Lüders
5/2009
Bestell-Nr: 1435032
EUR 28,50
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Imke Lüders untersucht in Ihrer Studie gottesdienstlich verwendete Textilien mit Todesdarstellungen. Paramente mit Todesdarstellungen fanden seitens der textilhistorischen und ikonographischen Forschung bislang kaum Beachtung. Erstmalig wird dieser interessante Denkmälerbestand systematisch am Beispiel von rund fünfzig erhaltenen Objekten (vorrangig liturgischen Gewändern und Bahrtüchern) vorgestellt. Die Objektgruppen des ausgehenden 16. bis 19. Jahrhunderts gliedern sich dabei in Totentänze, Skelettdarstellungen sowie Totenschädel und Gebeine. Bildgegenstand, Verzierungstechnik und Provenienz (Klöster, Pfarrkirchen) werden analysiert.
Vom späten 16. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert wurden während katholischer Trauer- und Begräbnisfeierlichkeiten prächtige Gewänder und Textilien verwendet, die reich mit Skeletten, Totenschädel und Gebeinen verziert waren. Sie waren auf der einen Seite Symbole für die Vergänglichkeit und die menschliche Sterblichkeit, aber auch eine Metapher für die christliche Auferstehungslehre. Erstmalig wird dieser interessante Denkmälerbestand systematisch am Beispiel von rund fünfzig erhaltenen Objekten (vorrangig liturgischen Gewändern und Bahrtüchern) vorgestellt. Die Objektgruppen des ausgehenden 16. bis 19. Jahrhunderts gliedern sich dabei in Totentänze, Skelettdarstellungen sowie Totenschädel und Gebeine. Bildgegenstand, Verzierungstechnik und Provenienz (Klöster, Pfarrkirchen) werden analysiert.
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