Kunstsalon Cassirer: Ausstellungen 1898-1905
Kunstsalon Bruno & Paul Cassirer, Die Ausstellungen 1898-1901; Kunstsalon Paul Cassirer, Die Ausstellungen 1901-1905,
5/2011
KUNSTSALON CASSIRER. "Das Beste aus aller Welt zeigen." Kunstsalon Bruno & Paul Cassirer. Die Ausstellungen 1898-1901 / "Man steht da und staunt". Kunstsalon Paul Cassirer. Die Ausstellungen 1901-1905. Hrsg. von Bernhard Echte & Walter Feilchenfeldt. Beitr. von Petra Cordioli. 2 Bde. Wädenswil 2011. 4to. 1250 S. mit mehr als 1000 meist farb., teils ganzseit. Abb., Ausst'verz., Bibliographie, Index, Ln. in Schuber.
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Im Herbst 1898 gegründet, verlieh Cassirers Galerie dem Kunstleben Berlins binnen kurzem eine völlig neue Dimension. Schon die erste Ausstellung brachte Spitzenwerke von Edgar Degas, gefolgt von hochkarätigen Bildern Monets, Pissarros und Renoirs. Das Echo auf die Ausstellungen war enorm: In den Zeitungen wurde leidenschaftlich um das Für und Wider gestritten, denn hier ging es nicht nur um Kunst-, sondern um Lebensfragen; an Brennpunkten wie Paul Cassirers Galerie entschied sich der Kampf um Weltoffenheit, Pluralismus und Freiheit. Dies macht die Berichte über jene Ausstellungen zu einem kulturhistorischen Dokument, das noch heute über seinen kunsthistorischen Quellenwert hinaus fesselt. Nebenbei bietet das Material - gleichsam en passant - eine Geschichte der deutschen Kunstkritik, wie es sie bislang nicht gab. Das Werk ist auf vier Bände angelegt und wird sämtliche Ausstellungen von 1898 bis 1933 dokumentieren (Bd. 2: "Wer hätte das für Berlin zu träumen gewagt" Ausstellungen 1905-1910, Herbst 2011 / Bd. 3: 1910-1914, Frühjahr 2012 / Bd. 4: 1914-1933, Herbst 2012).
Titel zum Thema:
Berlin, Geschichte; Geistes-/Kultur-Geschichte Cassirer,Bruno Cassirer,Paul Kunstsalon Cassirer (Berlin) Museologie-Handel