Müller: Die Logik der Form



Paul Kahlfeldt

2004
MÜLLER, HANS HEINRICH - Kahlfeldt, Paul.

Die Logik der Form. Berliner Backsteinbauten von Hans Heinrich Müller. Von P. Kahlfeldt. Berlin 2004. 21 x 28 cm. 191 S. mit 345 (55 farb.) teils ganzseit. Abb., Bibliographie, Chronologie. Gebunden.


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Der Architekt Hans Heinrich Müller (1879?1951) ist - verglichen mit seinen Zeitgenossen Peter Behrens, Hans Hertlein, Fritz Höger oder Hermann Muthesius - ein eher unbekannter Vertreter des modernen Industriebaus in Deutschland. Im Berlin der zwanziger Jahre realisierte er binnen kürzester Zeit ein nach Art und Umfang einzigartiges Industriebauprogramm für die Stromversorgung der Metropole. Für die Berliner Elektrizitätswerke (Bewag) konzipierte und realisierte er mehr als vierzig Stromverteilungsanlagen im gesamten Stadtgebiet.
Inspiriert von der norddeutschen Backsteingotik und den antiken Bauten der Perser entwickelte er eine eigenständige Formensprache, um dem flüchtigen Medium der elektrischen Energie mit seinen Gebäuden einen angemessenen Ausdruck zu verleihen. Der Backstein - gleichermaßen Symbol handwerklichen Könnens wie Reminiszenz an eine jahrhundertealte Tradition - folgt dabei in seiner Erscheinung einer inneren Gesetzmäßigkeit, die bis heute aktuell geblieben ist.
Auch nach dem Wegfall des ursprünglichen Zwecks sind die Gebäude von architektonischer Bedeutung und können für verschiedenste Aufgaben weiter genutzt werden.
Das Buch beschreibt die Entstehung der Bauten und benennt die Einflüsse. Anhand realisierter Umbauten wird das zeitlose Potential baukünstlerischer Gestaltung aufgezeigt.

Der Architekt Hans Heinrich Müller (1879-1951) ist - verglichen mit seinen Zeitgenossen Peter Behrens, Hans Hertlein, Fritz Höger oder Hermann Muthesius - ein eher unbekannter Vertreter des modernen Industriebaus in Deutschland. Im Berlin der zwanziger Jahre realisierte er binnen kürzester Zeit ein nach Art und Umfang einzigartiges Industriebauprogramm für die Stromversorgung der Metropole. Für die Berliner Elektrizitätswerke (Bewag) konzipierte und realisierte er mehr als vierzig Stromverteilungsanlagen im gesamten Stadtgebiet. Inspiriert von der norddeutschen Backsteingotik und den antiken Bauten der Perser entwickelte er eine eigenständige Formensprache, um dem flüchtigen Medium der elektrischen Energie mit seinen Gebäuden einen angemessenen Ausdruck zu verleihen. Der Backstein - gleichermaßen Symbol handwerklichen Könnens wie Reminiszenz an eine jahrhundertealte Tradition - folgt dabei in seiner Erscheinung einer inneren Gesetzmäßigkeit, die bis heute aktuell geblieben ist. Auch nach dem Wegfall des ursprünglichen Zwecks sind die Gebäude von architektonischer Bedeutung und können für verschiedenste Aufgaben weiter genutzt werden. Das Buch beschreibt die Entstehung der Bauten und benennt die Einflüsse. Anhand realisierter Umbauten wird das zeitlose Potential baukünstlerischer Gestaltung aufgezeigt.

Der Architekt Hans Heinrich Müller (1879-1951) ist - verglichen mit seinen Zeitgenossen Peter Behrens, Hans Hertlein, Fritz Höger oder Hermann Muthesius - ein eher unbekannter Vertreter modernen Industriebaus in Deutschland. Gleichwohl hat er in Berlin mit seinen Backsteinbauten zur Stromverteilung ein bedeutendes bauliches Erbe hinterlassen, das bis heute fast vollständig erhalten ist. Das Buch lädt ein, den Architekten, seine historischen Einflüsse und seine über 40 Bauten für die BEWAG neu zu entdecken.

Titel zum Thema:
Architektur Architekten 20. Jahrhundert  Bm-Architektur  Müller,Hansheinrich
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