Alle Bilder führen nach Rom
Eine kurze Geschichte des Sehens
Stefan Ritter
3/2009
RITTER, STEFAN.
Bestell-Nr: 1430380
EUR 24,90
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Prof. Dr. Stefan Ritter, geboren 1959, lehrt Klassische Archäologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist Direktor des Museums für Abgüsse klassischer Bildwerke München.
Im Spiegel zeittypischer Bilder treffen Leitfiguren aus Antike und Gegenwart paarweise aufeinander. Politische Führungskräfte, Arbeit- und Freizeitnehmer, Paare mit und ohne Kind, Barbaren und Götter. Anhand der Bilder wird gefragt: Wie sahen die Menschen damals sich selbst und ihre Mitwelt, und wie gingen sie mit Grundfragen der menschlichen Existenz um, mit Phänomenen wie Schönheit und Charakter, Liebe und Tod, Mann und Frau? Ritter führt die Leser durch die Bilderwelten der Antike und der Gegenwart. Was er findet, sind die Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen der Menschen, damals wie heute.
Ein neuer Zugang zu antiker Kunst und Kultur
Das Buch lädt zu einer ungewöhnlichen Entdeckungsreise in die Welt der Bilder ein. Römische Statuen, Reliefs und Wandbilder treffen auf heutige Presse- und Werbefotos, in denen uns ja ebenfalls, so wie damals den Römern, menschliche Vorbilder als Orientierungshilfe vorgesetzt werden.
Waren uns die Römer wirklich so ähnlich, wie sie uns in Buch und Film vorgeführt werden? Waren sie tatsächlich die Vorreiter unserer Konsum- und Spaßgesellschaft? Das Buch lädt zu einer ungewöhnlichen Entdeckungsreise in die Welt der Bilder ein. Römische Statuen, Reliefs und Wandbilder treffen auf heutige Presse- und Werbephotos. Der Vergleich zeigt: Die Beschäftigung mit den Römern ist gerade auch deshalb reizvoll, weil ihre Welt anders war. Aus der römischen Perspektive betrachtet, bewegen wir selbst uns jedenfalls in einer reichlich seltsamen Welt.
Titel zum Thema:
Bild Bildnis Kulturgeschichte Rom (Römisches Reich), Kunst; Plastik Sehen Selbstbildnis Theorie Wahrnehmung