Anschaulichkeit in Kunst und Literatur
Wege bildlicher Visualisierung in der europäischen Geschichte
6/2011
Anschaulichkeit in Kunst und Literatur. Wege bildlicher Visualisierung in der europäischen Geschichte. Colloquium Rauricum, Bd. 11. Hrsg. von Gyburg Radke-Uhlmann & Arbogast Schmitt. Berlin 2011. XIII, 420 S., Bibliographie, Ppbd.
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Arbogast Schmitt, Professor für Literatur und Philosophie der griechischen Antike in Marburg. Forschungsschwerpunkte: Homer, Tragödie, Platon, Aristoteles, die Antithese von 'antik' und 'modern' und ihre Folgen für das Selbstverständnis der Moderne und die Deutung der Antike in der Moderne.
Bildtheorien haben heute ein breites Forschungsinteresse. Denn das Verhältnis von Begriff und Bild, von Denken und Anschauung gehört zu den am meisten verhandelten Themen der europäischen Geistesgeschichte. Bereits die Antike hatte zu dieser Problematik eine Vielzahl unterschiedlicher Lösungen diskutiert. Ziel dieses Buches ist, die Besonderheit des von Platon und Aristoteles analysierten Verhältnisses von Anschauung und Begriff herauszuarbeiten, die um 300 v. Chr. entstehenden Kunst- und Dichtungstheorien, die ihre volle Entwicklung in der römischen Kaiserzeit erhalten, zu vergleichen und die Anschauungskonzepte in Neuzeit und Moderne nicht nur mit Formen der Rezeption, sondern auch der Transformation antiker Bildtheorien herauszuarbeiten.
Titel zum Thema:
Europa, Geschichte Theorie Bildwissenschaft Visualisierung