Artaud: Schriften zum Film
2/2012
ARTAUD, ANTONIN.
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Antonin Artaud, (1896 geb. in Marseille), war Schauspieler, Dramatiker, Regisseur, Zeichner, Dichter und Theater-Theoretiker. Er beeinflusste mit seiner Konzeption eines Theaters der Grausamkeit die Entwicklung des modernen Theaters entscheidend. Er starb 1948.
Antonin Artauds Karriere als Filmschauspieler begann 1924 in der Rolle eines diabolischen Gigolos, der in Zeitlupe erdrosselt wird. Seine Auseinandersetzung mit dem Kino endete nach 22 Schauspielrollen. Die anfängliche Euphorie für das noch junge Medium und die feste Überzeugung, zum Filmstar geschaffen zu sein, weicht einer Ernüchterung. Der vom Kino Enttäuschte stürzte sich ab 1935 in das Abenteuer seines Theaters der Grausamkeit , denn "vom Kino darf man nicht erwarten, dass es uns die MYTHEN des Menschen von heute und des gegenwärtigen Lebens zurückgibt".
Schriften zum Film versammelt neben Drehbuchentwürfen alle Texte zum Film, Briefe Artauds an Filmschaffende sowie Interviews und zusätzliche Materialien. Artauds Beschäftigung mit dem Film fällt zusammen mit dem Wechsel vom Stummfilm zum Tonfilm, der sich um 1930 vollzieht. Film war für ihn das magische Instrument par excellence, das die Menschen in direktes Denken versetzen konnte.
"Schriften zum Film", die hier erstmals auf Deutsch vorliegen, versammelt neben Drehbuchentwürfen alle Texte zum Film, Briefe Artauds an Filmschaffende sowie Interviews und zusätzliche Materialien. Artauds Beschäftigung mit dem Film fällt zusammen mit dem Wechsel vom Stummfilm zum Tonfilm, der sich um 1930 vollzieht. Film war für ihn das magische Instrument par excellence, das die Menschen in direktes Denken versetzen konnte.
Titel zum Thema:
Artaud,Antonin Drehbuch Film-Theorie Künstler 20.Jahrhundert Künstlerschriften