Aufbruch in die Moderne: Berlin 1880-1933
3/2012
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Julius H. Schoeps, geb. 1942 in Schweden, ist mütterlicherseits ein Nachfahre der Familie Mendelssohn-Bartholdy. Er studierte in Erlangen und Berlin Geschichte, Geistesgeschichte, Politische Wissenschaft und Theaterwissenschaft. 1974-1992 Professor an der Universität Duisburg, seit 1992 Professor für Neuere Geschichte und Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam. Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen zur deutsch-jüdischen Geschichte.
Der Band stellt die oftmals vergessenen Wegbereiter der Moderne vor und ruft die untergegangene Epoche der Berliner Kunstwelt in Erinnerung. Denn dank des Engagements privater Kunstsammler, Mäzene und Kunsthändler entwickelt sich die junge Hauptstadt Berlin ab 1871 zu einem künstlerischen Zentrum der Moderne. Während die offizielle Kunst- und Ausstellungspolitik noch vom Akademismus des Berliner Salons und den persönlichen Vorlieben Wilhelms II. geprägt ist, gelingt es einigen wenigen Kunstinteressierten, moderne Strömungen zu etablieren. Es entsteht ein reiches Gebilde privater und öffentlicher Sammlungen, das bis zu seiner Zerstörung ab 1933 avantgardistische Künstler fördert. Die Moderne in Berlin
In 14 Aufsätzen skizzieren die Autoren das Wirken verschiedener Wegbereiter der Moderne. Durch eine Vielzahl von Persönlichleiten - die von populären Größen wie Max Liebermann, Alfred Flechtheim und der Familie Mendelssohn bis hin zu unbekannten Protagonisten wie Jakob Goldschmidt, Margarete Oppenheim und Margarete Mauthner reichen - entsteht das kaleidoskopartige Bild einer glänzenden Epoche der Berliner Kunstwelt.
Titel zum Thema:
Berlin, Geschichte; Geistes-/Kultur-Geschichte Berlin, Kunst Kunst 20. Jahrhundert Kunsthändler Kunstsammler Museologie