Auge und Wort 10: Literatur und Betrieb
Werner Spies
10/2008
SPIES, WERNER.
Literatur und Betrieb. Auge und Wort. Gesammelte Schriften zu Kunst und Literatur, Bd. 10. Berlin 2008. 438 S. mit teils farb. Abb., Index, Ppbd.
Bestell-Nr: 1422164
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Die Texte dieses Bandes enthalten das versteckte Berufsporträt des Verfassers. Am Anfang steht die Begegnung mit dem großen Kunsthändler und Intellektuellen Daniel-Henry Kahnweiler. Er öffnete dem jungen Mann die Türen auch zu seinen Dichterfreunden Francis Ponge und André Malraux. Es folgen Samuel Beckett und Nathalie Sarraute, Alain Robbe-Grillet und Claude Simon, über die Spies zu den jüngsten Entwicklungen der französischen Literatur vor allem des Nouveau Roman kommt. Berichte von großen Ausstellungen und Museumsbauten und vor allem eine fast geschlossenen Berichterstattung von der Biennale in Venedig erschließen die Geschichte des Ausstellungswesens der Nachkriegszeit erschließen können, erstaunt den aufmerksamen Leser dann endgültig.
Werner Spies, geboren 1937, leitete von 1997 bis 2000 als Direktor das Musee national d'art moderne et Centre de Creation industrielle im Centre Georges Pompidou in Paris und lehrte bis 2002 als Professor für die Kunst des 20. Jahrhunderts an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Zahlreiche Publikationen und Aufsätze zur Kunst des 20. Jahrhunderts, vor allem Standardwerke zu Pablo Picasso und Max Ernst. Für das Jahr 2005 bereitet er eine Max-Ernst-Retrospektive im Metropolitan Museum, New York, vor.
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