Auge und Wort 7: Der Surrealismus + seine Zeit
Werner Spies
2008
SPIES, WERNER.
Der Surrealismus und seine Zeit. Auge und Wort. Gesammelte Schriften zu Kunst und Literatur, Bd. 7. Berlin 2008. 479 S. mit teils farb. Abb., Index, Ppbd.
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Werner Spies, geboren 1937, leitete von 1997 bis 2000 als Direktor das Musee national d'art moderne et Centre de Creation industrielle im Centre Georges Pompidou in Paris und lehrte bis 2002 als Professor für die Kunst des 20. Jahrhunderts an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Zahlreiche Publikationen und Aufsätze zur Kunst des 20. Jahrhunderts, vor allem Standardwerke zu Pablo Picasso und Max Ernst. Für das Jahr 2005 bereitet er eine Max-Ernst-Retrospektive im Metropolitan Museum, New York, vor.
Welche Missverständnisse zur Verteufelung des Surrealismus als einer vor allem literarischen Kunst und zur unverdienten Missachtung der Bewegung führte, zeigt die Einführung dieses Bandes. Dada-Bewegung, erste und zweite surrealistische Generation: Hier wird deutlich, wie unausweichlich das Prinzip dieserKunst wurde. Dass der Band mit der Darstellung der Tatsachen des Lebens und des Alltäglichen mit George Grosz und Otto Dix endet, zeigt, das Gewicht derjenigen Kunstrichtungen, die sich dem Leben zuwandten. Aber natürlich wäre eine Darstellung der Zeit unvollständig ohne Texte über Matisse und Léger, über Malewitsch, Mondrian bis zu Chagall, die ihre Revolution in der formalen Erfindung suchten.
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Kunst 20. Jahrhundert Theorie Autoren