Auge und Wort 9: Von Pop Art bis zur Gegenwart
Werner Spies
10/2008
SPIES, WERNER.
Von Beuys bis zur Gegenwart. Auge und Wort. Gesammelte Schriften zu Kunst und Literatur, Bd. 9. Berlin 2008. 501 S. mit teils farb. Abb., Index, Ppbd.
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Werner Spies, geboren 1937, leitete von 1997 bis 2000 als Direktor das Musee national d'art moderne et Centre de Creation industrielle im Centre Georges Pompidou in Paris und lehrte bis 2002 als Professor für die Kunst des 20. Jahrhunderts an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Zahlreiche Publikationen und Aufsätze zur Kunst des 20. Jahrhunderts, vor allem Standardwerke zu Pablo Picasso und Max Ernst. Für das Jahr 2005 bereitet er eine Max-Ernst-Retrospektive im Metropolitan Museum, New York, vor.
An den Werken von Andy Warhol und Joseph Beuys lassen sich viele Grundsätze der Kunstentwicklung bis in die heutige Zeit festmachen. Andy Warhol revolutionierte die Kunst nicht nur durch serielle Praktiken oder die Erfindung neuer Techniken, der Kult um seine Person machte ihn erst zum Helden der Pop-Art. Wie Joseph Beuys sich zu diesem Kult verhält und welches seine Themen sind, wird auch deutlich, wenn man Beuys an den Anfang einer Entwicklung der deutschen Kunst stellt, die Gerhard Richter und Sigmar Polke. Jörg Immendorff, Georg Baselitz und Anselm Kiefer in den Blick nimmt. Am Ende stehen die Werke der jüngsten Künstlerstars Neo Rauch und Andreas Gursky.
Titel zum Thema:
Gegenwartskunst Kunstgeschichte Theorie Autoren Zk