Aus den Dunkelkammern der Moderne

Destruktivität und Geschlecht in der Bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Diss.


Karoline Künkler

1/2012
Literatur, Kultur, Geschlecht, Große Reihe Bd.39
2012. 512 S., 64 z. Tl. farb. Taf.



EUR 64,90 

Ein zerrüttetes Paar - in zersetzender Bildsprache gezeichnet von Francisco de Goya; ein Lustmord - von George Grosz mit verletzender Feder in Papier geritzt; eine trauernde Mutter im stillen Duell mit ihrem Lebensgefährten - ausgetragen mit gemalten Schnitten von Hannah Höch: Anhand solcher und anderer Beispiele zeigt das Buch auf, welche Formen das Zerstörerische innerhalb der Bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts annehmen kann. Es geht um die Schattenseiten der westlichen Kultur, der auch die Künstler und ihre Werke angehören. Weil die Neubestimmung des Geschlechterverhältnisses in der Moderne nur unvollständig vollzogen wurde, eröffneten sich den künstlerischen Avantgarden immer wieder Spielräume für rückläufige Tendenzen, für Gewaltverehrung und Zerstörungsakte. Das Buch bietet kultur- und sozialhistorisch eingebettete Analysen von Bildwerken und Performances und vermittelt einen umfassenden Blick auf die kunstspezifischen Formen männlicher und weiblicher Destruktivität.

Titel zum Thema:
19. Jahrhundert, Kunst  20. Jahrhundert, Kunst  Destruktivität  Gegenwartskunst / Moderne Kunst  Gender Studies  Geschlecht (Motiv In D. Bild. Kunst/Literatur)  Geschlechterforschung  Kunst / Moderne Kunst  Kunst / Theorie, Philosophie, Psychologie, Soziologie  Moderne Kunst
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