Beckmann & Amerika

Katalog zur Ausstellung im Städel Museum Frankfurt am Main, 2011/2012


10/2011
MAX BECKMANN & AMERIKA - FRANKFURT, STÄDEL - Katalog hrsg. von Jutta Schütt. Frankfurt 2011/12. 4to. 280 S. mit 275 (220 farb.) Abb., Ppbd.

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Seit dem Spätsommer 1947 lebte Max Beckmann (1884-1950) in den Vereinigten Staaten von Amerika. Weit entfernt von Europa sollte er seine letzten Lebens- und Schaffensjahre verbringen, die einen befreienden, intensiven Neuanfang bedeuteten. Zu einer Inspirationsquelle Beckmanns wurden die nie zuvor erlebte räumliche Weite des fremden Kontinents, seine Küsten und die Atmosphäre seiner "wilden" Landschaften ebenso wie die Welt der Metropolen. Mit einer unglaublichen Energie und Produktivität schuf der Künstler in dieser kurzen Zeit zahlreiche Hauptwerke. Beckmanns eigenständige Bildsprache erscheint aus heutiger Sicht umso eindrucksvoller, je mehr man sie in Relation zur gleichzeitigen Entwicklung der Abstraktion in der amerikanischen Kunst betrachtet: Beckmann bleibt dem Figürlichen und seiner metaphorischen Thematik verbunden und behauptet sich als europäischer Maler von internationalem Rang.

Max Beckmann, 1884 in Leipzig geboren, besuchte von 1899 bis 1903 die Weimarer Akademie. Er lebte in Paris, Genf und Florenz und ab 1907 in Berlin. 1915 zog er nach Frankfurt am Main, dort lehrte er bis 1933 an der Städel-Kunstschule. 1937 emigrierte er nach Holland und übersiedelte 1947 von dort nach New York, wo er 1950 in New York starb.

Seit dem Spätsommer 1947 lebte Max Beckmann (1884-1950) in Amerika. Jenseits von Europa sollte er seine letzten drei Lebens- und Schaffensjahre verbringen, die einen befreienden, intensiven Neuanfang bedeuten. Zu einer spürbaren Inspirationsquelle Beckmanns wird die physisch nie zuvor erlebte räumliche Weite des fremden Kontinents, seine Küsten, die Atmosphäre seiner "wilden" Landschaften ebenso wie die Welt der Metropolen.
Mit einer unglaublichen Energie und Produktivität entstehen in diesen wenigen Jahren zahlreiche Hauptwerke. Beckmanns Eigenständigkeit wird aus heutiger Sicht umso eindrucksvoller, wenn man sie in Relation zur zeitgleichen abstrakten Entwicklung in der amerikanischen Kunst betrachtet. Beckmann bleibt dem Figürlichen und seiner metaphorischen Thematik verbunden und behauptet sich als europäischer Maler von internationalem Rang.
Ausstellung: Städel Museum, Frankfurt am Main 7.10.2011 - 8.1.2012

Der Katalog zur großen Beckmann-Ausstellung im Städel Museum

Titel zum Thema:
Ausstellungskataloge; Kunst  Beckmann, Max  Frankfurt A. M.; Museen  Künstler 20.Jahrhundert  Städel Museum Frankfurt  Xfrankfurt
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