Beuys: Parallelprozesse
Archäologie einer künstlerischen Praxis. Ergebnisse des Symposiums, Januar 2011 zur gleichnamigen Ausstellung in der Kunstsammung Nordrhein-Westfalen
2/2012
BEUYS, JOSEPH.
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Joseph Beuys. Parallelprozesse fasst die Ergebnisse des Symposiums zusammen, das im Januar 2011 begleitend zur gleichnamigen Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen stattfand. Ausgewiesene Beuys-forscher, Kunsthistoriker, Philosophen, Theaterwissenschaftler und Museumsfachleute loten die Aktualität des Künstlers aus. Dabei spielen der gedankliche Überbau des Künstlers eine ebenso eminente Rolle wie die Entsteheung seiner Plastischen Theorie. Einzelne Aktionen, skulpturale Werke, plastische Bilder und Zeichnungen werden in exemplarischen Analysen erschlossen. Die wiederholt reklamierte Parallele von Natur- und Gesellschaftsprozessen, die Beuys im erweiterten Kunstbegriff der Sozialen Plastik aufgehoben wissen wollte, markiert den universellen Rang, den er der Kunst zudachte. Nur durch Kunst und aus Kunst, so Beuys, lassen sich alle natürlichen sozialen Angelegenheiten neu denken und gestalten. Der Begriff Parallelprozess wird auch in der Weise verstanden, als er Parallelphänomene mit anderen Künstlern beschreibt, die ideengeschichtlich Josph Beuys nahestehen oder durch die Wahl der künstlerischen Materialien an ihn knüpfen.
Joseph Beuys (1921-1986) gilt international als einer der bedutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Der vorliegende Band nähert sich dem Künstler aus unterschiedlichen Blickwinkeln und bringt dabei neue und überraschende Ergebnisse zutage.
Sämtliche Beiträge des hochkarätig besetzten Symposiums anläßlich der gleichnamigen Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen mit Aufsätzen von Franz-Joachim Verspohl, Horst Bredekamp, Ante von Graevenitz, Hans Dickel u.a.
Titel zum Thema:
Beuys,Joseph Beuys, Joseph; Ausstellungskataloge Künstler Zeitgenossen