Captain Pamphile
Ein Bildroman in Stücken. Nach einem Roman von Alexandre Dumas. Dtsch.-Engl. Zur Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg / Sammlung Falckenberg, der Städtischen Galerie Waldkrainburg, 2010
3/2011
CAPTAIN PAMPHILE. Ein Bildroman in Stücken. Nach einem Roman von Alexandre Dumas. Katalog hrsg. von Gunter Reski & Marcus Weber. Hamburg/Waldkraiburg 2010. 240 S. mit meist farb. Abb., Ppbd. - Text in dt. & engl. Sprache.
Bestell-Nr: 1461388
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Das Buch erscheint begleitend zur der von Gunter Reski und Marcus Weber kuratierten Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg / Sammlung Falckenberg.
Ausgangspunkt ist Alexandre Dumas aberwitziger Roman "Kapitän Pamphile". Obwohl bereits im Jahr 1839 erstmals veröffentlicht, entpuppt sich das Frühwerk von Dumas gerade heute wieder als treffsicherer Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen. In ihm beschreibt Dumas belustigt in sarkastischem Unterton die wilden rücksichtslosen Abenteuer des Piratenkapitäns Pamphile.
In der Ausstellung werden bildträchtige Schlüsselstellen des Romans von den eingeladenen Künstler/innen interpretiert. So entsteht eine Art "Bildroman" oder "Pictorial Novel", welche/r prägnante Erzählpassagen der Vorlage annähernd erkennen lässt. Eine vielfältige Autorenschaft führt hier auch zu einem Hauch Gesamtkunstwerk. Zudem mischt sich die vermeintlich vordergründige Bebilderung einer skurrilen Geschichte gezielt mit Reflexionen über das eigene Metier.
Ausgangspunkt ist Alexandre Dumas aberwitziger Roman "Kapitän Pamphile". Obwohl bereits im Jahr 1839 erstmals veröffentlicht, entpuppt sich das Frühwerk von Dumas gerade heute wieder als treffsicherer Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen. In ihm beschreibt Dumas belustigt in sarkastischem Unterton die wilden rücksichtslosen Abenteuer des Piratenkapitäns Pamphile. In der Ausstellung werden bildträchtige Schlüsselstellen des Romans von den eingeladenen Künstlern interpretiert. So entsteht eine Art "Bildroman", welcher prägnante Erzählpassagen der Vorlage annähernd erkennen läßt.
Alexandre Dumas der Ältere (1802-1870) wächst als Sohn eines napoleonischen Generals in der nordfranzösischen Provinz auf. Früh verwaist und arm, doch von seinen Talenten überzeugt, begibt er sich als Neunzehnjähriger nach Paris, wo er zum Theater will. Sein Kapital: eine schöne Handschrift, ein paar erwilderte Rebhühner und eine schier unerschöpfliche Phantasie. Die Theaterstücke, die er zunächst schreibt, sind heute vergessen. Doch zwanzig Jahre später, 1844, ist er mit "Der Grafen von Monte Christo" der König des literarischen Feuilletons. Denn Dumas hatte den Nerv des Leserpublikums getroffen. Er bot eine intrigenreiche Handlung, Spannung, Illustion auf einem geschichtlichen Hintergrund, den man in groben Zügen kannte. Er bot historische Wahrheit, phantasievoll aufgefüllt mit Dichtung, und mischte ihr jenen feinen Schuß Ironie bei, der seine Romane bis heute so lesenswert macht.
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