Christo: Grenzverlegung der Utopie

Grenzverlegung der Utopie


Werner Spies

5/2010
CHRISTO & JEANNE-CLAUDE - Spies, Werner.

Grenzverlegung der Utopie. Berlin 2010. 197 S. mit 50 meist farb. Abb. Gebunden.


Bestell-Nr: 1448604

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Werner Spies, geboren 1937, leitete von 1997 bis 2000 als Direktor das Musee national d'art moderne et Centre de Creation industrielle im Centre Georges Pompidou in Paris und lehrte bis 2002 als Professor für die Kunst des 20. Jahrhunderts an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Zahlreiche Publikationen und Aufsätze zur Kunst des 20. Jahrhunderts, vor allem Standardwerke zu Pablo Picasso und Max Ernst. Für das Jahr 2005 bereitet er eine Max-Ernst-Retrospektive im Metropolitan Museum, New York, vor. Im Jahr 2010 erhält Werner Spies den Carlo-Schmid-Preis für sein Lebenswerk.

Dieses Buch gilt der Erinnerung an Jeanne-Claude. Es präsentiert einige der monumentalen Projekte, die das Künstlerpaar im Laufe der letzten vier Jahrzehnte in Angriff genommen hat. Werner Spies hat das Werk von Christo und Jeanne-Claude seit ihrem Auftritt auf der Documenta 1968 verfolgt. Das Buch führt uns von den Pariser Anfängen in der Rue Visconti bis zu den Arbeiten der vergangenen Jahre. Es ist ein Lesebuch, das dem Leser nicht nur das verstörend heilsame, grenzverschiebende Potential der von der Realität eingeholten Utopien nahebringt. Immer geht es auch um die politisch gesellschaftlichen Komplikationen des Unternehmens. Akzeptanz und Widerspruch gehören beide untrennbar zum Werk.

Schilderungen der Erregung Werner Spies begleitet Christos und Jeanne-Claudes Eingriffe in Gesellschaft und Welt
Dieses Buch gilt der Erinnerung an Jeanne-Claude. Es präsentiert einige der monumentalen Projekte, die das Künstlerpaar im Laufe der letzten vier Jahrzehnte - oft gegen den Rest der Welt - in Angriff genommen hat. Gäbe es nicht die Augenzeugen, die Fotografien von Wolfgang Volz und die Filmaufzeichnungen, könnte man an der Realität dieser Taten zweifeln. Von einer Art Spiel mit dem Topos des Weltwunders, von visuellen Superlativen wollte man reden. Seherlebnisse, Verfremdungen, Spaß, disproportionierter Aufwand für ein Divertissement - all dies lässt sich auf den ersten Blick erleben und braucht keine Interpretation.
Werner Spies hat das Werk von Christo und Jeanne-Claude seit ihrem Auftritt auf der Documenta 1968 verfolgt. Das Buch führt uns von den Pariser Anfängen in der Rue Visconti bis zu den Arbeiten der vergangenen Jahre. Es ist ein Lesebuch, das dem Leser nicht nur das verstörend heilsame, grenzverschiebende Potential der von der Realität eingeholten Utopien nahebringt. Immer geht es auch um die politisch gesellschaftlichen Komplikationen des Unternehmens. Akzeptanz und Widerspruch gehören beide untrennbar zum Werk.
Im Mai 2010 eröffnet im Max-Ernst-Museum in Brühl die Ausstellung Wrapped! Die Kunst von Christo und Jeanne-Claude aus der Sammlung Würth .

Titel zum Thema:
Christo  Jeanne-Claude  Künstler Zeitgenossen
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