Das bewegte Bild
Film und Kunst
7/2006
Hrsg.: Thomas Hensel, Klaus Krüger u. Tanja Michalsky
2006. XIV, 462 S. m. 130 Abb. 23 cm
EUR 54,00
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Dass die bewegten Bilder des Films unter ästhetischen wie bildtheoretischen Gesichtspunkten betrachtet werden können, mag kaum verblüffen. Umso erstaunlicher scheint es, dass die Kunstgeschichte bislang keine umfassende und systematische Erschliessung des Films vorgelegt hat.
Ziel der Autoren ist daher, die versierte methodische und theoretische Kompetenz der Kunstgeschichte als Bildwissenschaft aufzuzeigen, um die ausserordentlich spannende Bandbreite ihrer unterschiedlichen Herangehensweisen vorzuführen. Filme von Antonioni, Lynch, Tarkowskij und Renoir bilden dabei das Ausgangsmaterial für kunstgeschichtliche Betrachtungen der Filmgeschichte, der filmischen Praxen sowie der gesellschaftlich-institutionellen und medial-technischen Rahmenbedingungen des Kino-Dispositivs
Dr. phil. Thomas Hensel hat nach wenigen Semestern Unternehmensführung an der 'WHU - Otto Beisheim School of Management' bei Jesuiten sein Bakkalaureat in Philosophie gemacht. Nach einem Magister Artium in Philosophie wurde er in Kunstgeschichte promoviert. Derzeit ist er Studienrat im Hochschuldienst am Fachbereich Medienwissenschaft der Universität Siegen.
Titel zum Thema:
Bildwissenschaft Film Film / Kritik, Rezeption Film / Theorie, Analyse Kunst / Essay, Gespräch, Kritik