Das Inhumane
Plaudereien über die Zeit
Jean-Francois Lyotard
5/2006
Herausgegeben von: Engelmann, Peter
Aus d. Französischen v.: Pries, Christine
Deutsch
L'inhumain.
238
3. A.
EUR 28,00
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Jean-François Lyotard (1924-98) lehrte Philosophie in Paris und den USA.Peter Engelmann, geb. 1747 in Berlin, ist Philosoph, Herausgeber der französischen Philosophen der Postmoderne und der Dekonstruktion und Verleger des Passagen Verlages.
Das Inhumane, eine Sammlung von Vorträgen und Texten, zumeist an ein breites Publikum gerichtet, enthält einige weiterführende Gedanken zur Postmoderne.
Die Menschen werden in eine unmenschliche Entwicklung hineingerissen, die man nicht mehr Fortschritt zu nennen wagt. Das verwaltete Leben (Adorno) vernichtet die entscheidenden Fragen, solche nach der Zeit, dem Gedächtnis und der Materie, indem es diese programmiert. Verschwunden ist eine menschliche, politische und philosophische Alternative zu diesem Prozess. Als einzige Möglichkeit, die noch besteht, setzt man auf eine Gegenwehr, gestützt auf das andere Unmenschliche: die Selbst-Enteignung, die in jedem schlummert, seine unbezähmbare Kindheit. Eine gewaltige Banalität, wie sie die Neo-Humanismen vermitteln, die den Kopf heutzutage wieder hoch tragen. Lyotard fragt in diesem Buch nach, wie die Künste des Sehens, der Schrift und des Tones in diesem Prozess die paradoxale Wahrheit bewahren.
Titel zum Thema:
Postmoderne