Das Recht auf Rechtfertigung
Elemente einer konstruktivistischen Theorie der Gerechtigkeit
Rainer Forst
10/2007
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft Bd.1762
2007. 413 S. 18 cm
EUR 15,00
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Kann es im Zeitalter des Pluralismus noch gelingen, eine hinreichend komplexe Theorie politischer und sozialer Gerechtigkeit mit
Hilfe eines einzigen normativen Grundsatzes zu begründen? Dieses Buch unternimmt einen solchen Versuch, indem es die wesentlichen Elemente einer "autonomen" Konstruktion der Gerechtigkeit zusammenträgt. Grundlegend ist dabei ein individuelles, moralisches Grund-Recht auf Rechtfertigung, das in den Kapiteln des ersten Teils in moralphilosophischer Perspektive expliziert wird. Im zweiten Teil werden dann die zentralen Bestandteile politischer und sozialer Gerechtigkeit - hinsichtlich der Grundbegriffe von Freiheit, Demokratie, Gleichheit und Toleranz - analysiert und verknüpft. Sie fügen sich zu einer kritischen, politischen Theorie der Gerechtigkeit, in der die Frage der "Rechtfertigungsmacht" zentral ist. Dies gilt auch, wie die Beiträge im dritten Teil zeigen, für die Gerechtigkeit auf transnationaler Ebene.
Dr. Rainer Forst ist Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Frankfurt/M. Er ist Autor des Buches Kontexte der Gerechtigkeit. Politische Philosophie jenseits von Liberalismus und Kommunitarismus (1994).
"Die Argumentation von F. ist bis ins Detail hinein stringent. Dass seine Texte dabei gut lesbar bleiben, ist nicht das geringste Verdienst."
Michael Coors Theologische Literaturzeitung
Titel zum Thema:
Gerechtigkeit Philosophie / Gesellschaft, Politik, Staat Rechtfertigung Rechtfertigung - Rechtfertigungslehre