Der Logos des Spiegels
Struktur und Sinn einer spekulativen Metapher. Hrsg. von Hans Heinz Holz
Joachim Schickel
6/2012
Bibliothek dialektischer Grundbegriffe
2012. 290 S. 22,5 cm
EUR 27,80
Rilkes Satz "Spiegel, noch nie hat man wissend beschrieben, was ihr in eurem Wesen seid" war Joachim Schickel (1924-2002) lebenslanger Antrieb zum Nachdenken. Mit hoher sprachlicher Präzision beschreibt er die Vorgänge und Funktionen des Spiegelns und die Verwendung der Spiegel-Struktur in Zeugnissen aus Philosophie, Literatur und Kunst der europäischen, chinesischen und indischen Geistesgeschichte. Aus diesem Reichtum unerschöpflichen Wissens führt er zu Denkmustern unserer Zeit, die dem systematischen Sinn des Spiegel-Verhältnisses verpflichtet sind. So entsteht schließlich am Bild des Spiegels die Möglichkeit, das Verhältnis des Menschen zu sich selbst und zur Welt auszulegen und zu begreifen.
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