Derrida
Michael Wetzel
4/2010
DERRIDA, JACQUES - Wetzel, Michael.
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Jacques Derrida ging es in seinen Untersuchungen stets um eine Vieldeutigkeit des Bedeutens, um ein Bedeuten als Meinen, Besagen, Sagen-Wollen, das über eine Festschreibung des Sinns schon von sich aus hinausgeht. Jede Sprache ist auf diese Weise markiert durch ein unaufhebbares Überborden des Sinns in einer unabschließbaren Lektüre. Die Einführung fasst die unterschiedlichen Aspekte der Metaphysik, Sprachphilosophie, Psychoanalyse, Poetologie, Ästhetik, Medientheorie, Ethik und Politik in einem Gesamtbild des Denkers Derrida zusammen.
Michael Wetzel ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft an der Universität Bonn.
Einleitung Spuren der Wahrheit
Phänomenologie und Präsenz oder: Was ist Dekonstruktion?
Sprachphilosophische und linguistische Traditionen: Der "différance" auf der Spur
Die Frage der Anthropologie: Aporien von Leben und Tod
Von der Psychoanalyse zur Psychosemiologie Ästhetik und Postmoderne
Das Textparadigma und der disseminative Stil
Das Ende der großen Erzählung: Literatur als Chora
Malerei und Architektur: Vom Parergon zur Folie
Ästhetik des Blinden: Memoiren des Blicks Ethik der Wiedergabe und Politik der Verantwortung
Apokalypse der medialen Artefaktualitäten
Ethik der Gabe
Die Gewalt der Gesetzeskraft und die Geister der Gerechtigkeit
Politik der Freundschaft und Gastfreundschaft
Anmerkungen
Kommentierte Bibliografie
Schlüsselbegriffe
Zeittafel
Titel zum Thema:
Derrida, Jacques Philosophen/-Innen (Einz.); Derrida, Jacques Theorie-Derrida