Die Türckische Cammer
Sammlung orientalischer Kunst in der kurfürstlich-sächsischen Rüstkammer Dresden. Katalog zur Ausstellung im Residenzschloss Dresden, 2010
3/2010
DIE TÜRCKISCHE CAMMER. Sammlung orientalischer Kunst in der kurfürstlich-sächsischen Rüstkammer Dresden. Dresden 2010. 4to. 384 S. mit 427 farb., teils ganzseit. Abb., Bibliographie, Glossar, Index, Konkordanz, Ppbd.
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Holger Schuckelt studierte Orientarchäologie an der Martin-Luther Universität Halle/Wittenberg mit der Spezialrichtung Islamische Kunst und begann 1988 seine Tätigkeit in der Rüstkammer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Er ist verantwortlicher Oberkonservator für die orientalischen Bestände und die europäischen Harnische. 1995 initiierte er die Ausstellung 'Im Lichte des Halbmonds' in Dresden und Bonn und ist Autor zahlreicher Publikationen.
Über mehrere Jahrhunderte entstand durch diplomatische Geschenke, Ankäufe und Beutestücke aus diversen Feldzügen gegen die Osmanen eine exotische Kollektion, die seit 1591 einen eigenen Komplex innerhalb der Rüstkammer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bildete: die Türckische Cammer. Mit Gold und Edelsteinen verzierte Arbeiten aus den Istanbuler Hofwerkstätten finden sich hier ebenso wie orientalisierende Meisterwerke siebenbürgischer Goldschmiede. Das Spektrum reicht vom kleinen, aus Elfenbein geschnitzten Daumenring bis hin zum riesigen und prächtig verzierten Zelt eines hohen osmanischen Würdenträgers. Das Buch zeigt die prachtvollen Schätze der Kurfürsten von Sachsen in Text und Bild und eröffnen den Blick auf eine der bedeutendsten und ältesten Sammlungen osmanischer Kunstwerke in Deutschland.
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