Fernando Botero: Wien 2011/12
Katalog zur Ausstellung im Kunstforum Wien, 2011/2012
10/2011
FERNANDO BOTERO - WIEN, BANK AUSTRIA KUNSTFORUM - Katalog hrsg. von Evelyn Benesch & Ingried Brugger. Wien 2011/12. 4to. 176 S. mit 148 (120 farb., meist ganzseit.) Abb., Ausst'verz., Bibliographie, Ppbd.
Bestell-Nr: 1463122
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Ingried Brugger ist Direktorin des Bank Austria Kunstforums in Wien.
Fernando Botero (geb 1932 in Medellín) hat wie Astor Piazzolla in der Musik oder Mario Vargas Llosa in der Literatur unser Bild der lateinamerikanischen Welt in künstlerischer Hinsicht geprägt. Von den frühen Arbeiten der späten 1950er-Jahre bis in sein aktuelles Werk spickt der kolumbianische Maler und Bildhauer seine Genreszenen, Portraits, Akte und Stillleben mit doppeldeutigen Anspielungen auf die Kultur seiner Heimat. Szenen, die oberflächlich gesehen zunächst heiter und harmlos anmuten, geben bei näherer Betrachtung einen tiefen Einblick in die Geschichte des (Post-)Kolonialismus. Mittels grotesk ausladender Körper steigert der Künstler nicht nur die sinnliche Präsenz seiner Figuren, sondern verweist zugleich kritisch auf dekadente Herrschaftsstrukturen in Südamerika. Sein Schaffen vollzieht sich überdies im Kontext der europäischen Kunsttradition der Moderne und wird in seiner Stil bildenden Formensprache und frappierenden Aktualität erstmals mit einer umfassenden Retrospektive in Österreich und einer begleitenden Publikation gewürdigt.
Ausstellungen: Bank Austria Kunstforum, Wien 12.10.2011 15.1.2012
Geballte Energie und plastische Ausdruckskraft: Boteros heitere, aber ungemütliche Skulpturen und Gemälde
Boteros Werk wird in seiner stilbildenden Formensprache und frappierenden Aktualität erstmals nach langer Zeit mit einer umfassenden Retrospektive und einer begleitenden Publikation gewürdigt.
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