Gauguin Polynesia
Catalogue of the Exhibition at Kopenhagen, Ny Carlsberg Glyptotek, 2011 and in Seattle, Seattle Art Museum, 2011/2012
9/2011
GAUGUIN POLYNESIA - KOPENHAGEN, NY CARLSBERG GLYPTOTHEK - Catalogue ed. by Suzanne Greub. Copenhagen/Seattle 2011/12. Vorw. von Michel Buillard. 4to. 400 S. mit 184 farb., teils ganzseit. Abb. sowie 3 Karten & 163 farb. Textabb., Ppbd.
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Als Paul Gauguin 1891 in Tahiti eintraf, hatte er sich von den künstlerischen Strömungen des bürgerlichen Paris losgelöst und assimilierte als erster Künstler überhaupt die Formensprache der ozeanischen Kunst. Dieser Katalog stellt in ausgewogener Form die Kunst und Kultur Polynesiens neben das Werk Gauguins und untersucht die spannenden, komplexen und dynamischen Beziehungen, die ab den 1890er Jahren in beide Richtungen stattfanden.
Es war 1889 auf der Pariser Weltausstellung, als Paul Gauguin wohl erstmals Pazifikkunst im Tahiti-Pavillon der Kolonialausstellung sah. Angetrieben vom Traum einer unberührten, paradiesischen Existenz fernab des bürgerlichen Lebens in Europa, reiste er in die Südsee und fand eine Inselwelt vor, die bereits den Stempel der Kolonialisierung trug. Gauguins Suche nach den Ursprüngen der fremdartigen Kultur, sein Sehnen nach dem verlorenen Paradies und das Entdecken der Farbe beschreibt dieser reich bebilderte Band. Mittels rund 60 Gauguin-Werken und 60 Kunstwerken aus der Südsee geben zwölf Autoren aus den Bereichen Kunstgeschichte und Ethnologie Aufschluss über den dynamischen Austausch zweier Welten und das Ausmaß des Einflusses der polynesischen Kunst und Kultur auf Gauguins uvre. Verblüffende Parallelen zwischen dem Inselschaffen und dem Werk des Franzosen südamerikanischer Abstammung lassen neue Erkenntnisse gewinnen über den Maler, der mit allen Mitteln versucht hatte, in die Welt der Eingeborenen einzudringen, um einer der ihren, ein "Wilder", ein "Oviri" zu werden.
Als Paul Gauguin 1891 in Tahiti eintraf, hatte er sich von den künstlerischen Strömungen des bürgerlichen Paris losgelöst und assimilierte als erster Künstler überhaupt die Formensprache der ozeanischen Kunst. Dieser Katalog stellt in ausgewogener Form die Kunst und Kultur Polynesiens neben das Werk Gauguins und untersucht die spannenden, komplexen und dynamischen Beziehungen, die ab den 1890er Jahren in beide Richtungen stattfanden.
Titel zum Thema:
Ae-Ozeanien:Polynes Gauguin,Paul Gauguin, Paul; Ausstellungskataloge Kopenhagen; Museen Künstler 19.Jahrhundert Ny Carlsberg Glypothek (Kopenhagen) Seattle Art Museum Seattle; Museen Xkopenhagen