Geschmacksgeschichte(n)
Ulrike Wolff-Thomsen
10/2011
GESCHMACKSGESCHICHTE(N). Öffentliches und privates Kunstsammeln in Deutschland 1871-1933. Hrsg. von Ulrike Wolff-Thomsen & Sven Kuhrau. Kile 2011. 250 S. mit 32 teils farb. Abb., Bibliographie, brosch.
Bestell-Nr: 1463258
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Dr. Ulrike Wolff-Thomsen, Studium der Kunstgeschichte, Volkskunde und Mittleren und Neueren Geschichte in Kiel, 1992 Promotion, 1992-1994 Volontariat am Flensburger Museumsberg, 1994-1996 Werkvertrag an der Bildungswissenschaftlichen Hochschule-Universität Flensburg, seit 1997 wissenschaftliche Assistentin am Kunsthistorischen Institut Kiel, Redaktionsmitglied der Zeitschrift "Nordelbingen".
Das Verhältnis zwischen öffentlich musealem und privatem Kunstsammeln wird seit ca. 15 Jahren sehr kontrovers diskutiert. Hilfreich ist es deshalb, den Blick auf einen Zeitraum zu richten, in dem sich extrem dynamische Geschmacksentwicklungen (vom Impressionismus zum Expressionismus u.a.) vollzogen haben. Im Wilhelminischen Kaiserreich und in der Weimarer Republik entstanden große Sammlungen, die in ihrem jeweiligen Profil und in ihrer Funktion differieren, wenngleich die Praktiken des Sammelns oder die Möglichkeiten ihrer Inszenierung identisch sein können. Die Autoren/innen stellen sich der Vielgestaltigkeit dieses Phänomens und verstehen es, eine kenntnisreiche Analyse der privaten und öffentlichen Sammlerkultur mit spannenden Geschmacksgeschichten zu verbinden.
Titel zum Thema:
Deutsches Reich 1871-1918; Geistes-/Kultur-Geschichte Kunstsammler Kunstsammlungen Museologie-Sammeln