Gombrich: Kunst und Illusion
Zur Psychologie der bildlichen Darstellung
Ernst H Gombrich
4/2002
GOMBRICH, ERNST H.
Kunst und Illusion. Zur Psychologie der bildlichen
Darstellung.
Neuausg. London 2002.
412 S. mit 320 (7 farb.) Abb.,
brosch.
Bestell-Nr: 1061913
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Professor Sir Ernst H. Gombrich, O.M., C.B.E., F.B.A., verstorben im November 2001, zählt zu den größten und einflussreichsten Kunsthistorikern überhaupt. 1909 in Wien geboren, schloss er sich 1936 dem Warburg-Institut in London an, dessen Leiter er wurde. Von 1959 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1976 war er Professor für Kunstgeschichte an der University of London. 1988 wurde er zum Mitglied des Order of Merit ernannt. Bombrich erhielt weltweit zahlreiche Preise.
Woher kommt es, dass verschiedene Zeiten und Völker die sichtbare Welt in so verschiedener Weise dargestellt haben?
Professor Sir Ernst Gombrichs Arbeit läßt uns erkennen, wie außerordentlich vielgestaltig die Grundlagen für ein zeitgemäßes Kunstverständnis sind, welche psychologischen Merkmale die Wirkung von Kunstwerken determinieren, welche Bedeutung Licht und Farbe innerhalb unseres Bewertungsspielraums einnehmen und welche objektiven Beurteilungskriterien für Kunst - über Zeiten und Epochen hinweg - Gültigkeit haben.
Die hier vorliegende 6. Ausgabe wurde um ein ausführliches Vorwort erweitert, in dem der Autor den bedeutsamen Unterschied zwischen Bildern und Zeichen erläutert. Außerdem wird auf einen wichtigen Anteil des Beschauers eingegangen: auf die Voraussetzung der Illusion und der Mehrdeutigkeit der dritten Dimension.
Wie bildet die Kunst unsere Welt ab - und wie nimmt der Betrachter sie wahr? Einer der grundlegenden wahrnehmungstheoretischen Texte des 20. Jahrhunderts.
Titel zum Thema:
Illusion Kunstpsychologie Kunstwerk Theorie Theorie Wahrnehmung