Handbuch Kunst Ostmitteleuropa I: 400-1000

400-1000


4/2012
HANDBUCH ZUR GESCHICHTE DER KUNST IN OSTMITTELEUROPA. Bd. I: 400-1000. Vom spätantiken Erbe zu den Anfängen der Romanik. Hrsg. von Christian Lübke & Matthias Hardt. München 2012. 4to. 600 S. mit 600 meist farb. Abb., Ln.

Bestell-Nr: 1473228

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Für die Geschichte der Kunst des östlichen Mitteleuropas fehlen bislang Darstellungen, die den Raum von Baltikum bis zu Adria als zusammenhängende Geschichtsregion begreifen. Das am GWZO Leipzig projektierte Handbuch stellt somit das erste kunsthistorische Werk dar, das sich dem gemeinsamen kulturellen Erbe der Völker dieser Region widmet und in europäischer Perspektive diskutiert. Die Buchreihe ist dabei nicht allein für das Fachpublikum konzipiert, sondern soll vor allem auch dazu dienen, den aktuellen Forschungsstand nach außen zu tragen und einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln.
Der Konzeption der gesamten Reihe liegen gemeinsame methodische Leitlinien zugrunde, insbesondere der dynamische Begriff des Kulturtransfers, der die kulturhistorischen Prozesse zwischen den einzelnen gesellschaftlichen und ethnischen Gruppen des ostmitteleuropäischen Raums am besten beschreiben kann. Im Fokus stehen damit die Funktion der Kunstwerke und ihre historische Bedingtheit, ihre lokale Verwurzelung ebenso wie die interregionale Verflechtung. Dem wird man am ehesten gerecht, wenn man Vermittlungswege und -akteure im Einzelnen nachvollzieht.
Die Achsen des Kulturtransfers, das heißt insbesondere die sich stets wandelnden politisch-kulturellen Beziehungen der Metropolen und Zentren, bildeten das Grundgerüst für die Umrisse des Darstellungsgebiets. Es umfasst die historischen Länder Polens, Litauens, Ungarns, Böhmens und die östlichen Teile des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, kurz: die neuen EU-Mitgliedsstaaten Polen, Litauen, Lettland, Estland, die Tschechische und die Slowakische Republik, Ungarn, Slowenien und Rumänien sowie die östlichen Teile Deutschlands und Österreichs, dazu die benachbarten Regionen in Weißrussland, der Ukraine, Kroatien, Serbien usf.

Christian Lübke, geboren1953 in Langenhain/Hessen, Studium der Osteuropäischen Geschichte und Slavistik, 1980 Promotion in Gießen; 1996 Habilitation FU zu Berlin. Arbeitsschwerpunkt: Deutsch-slawische Beziehungen. Leitung des Arbeitsgebiets "Germania Slavica" im Leipziger 'Geisteswissenschaftlichen Zentrum für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas'. Seit 1998 Inhaber des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte an der Universität Greifswald.

Dieses auf neun Bände angelegte Handbuch bietet eine umfassende Darstellung der Geschichte der Kunst im östlichen Mitteleuropa vom spätantiken Erbe bis zur Gegenwart in neun Bänden. Erstmals wird hier das gemeinsame kulturelle Erbe der Völker der Region vom Baltikum bis zur Adria vorgestellt und in europäischer Perspektive diskutiert. Die Buchreihe ist dabei nicht allein für ein Fachpublikum konzipiert, sondern soll vor allem auch dazu dienen, den aktuellen Wissensstand zur Kunstgeschichte Ostmitteleuropas nach außen zu tragen und einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln. Preis bei Abnahme des Gesamtwerks pro Band EUR 88,00.

Titel zum Thema:
Alt-Osteuropa  Geschichte  Kulturgeschichte  Kulturgeschichte (Einzelne Kontinente); Europa  Kunst  Kunstgeschichte  Osteuropa  Ostmitteleuropa  Ostmitteleuropa, Kunst
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