Hin zum Film - Zurück zu den Bildern
Tableaux Vivants: »Lebende Bilder« in Filmen von Antamoro, Korda, Visconti und Pasolini. Diss.
Joanna Barck
8/2008
BARCK, JOANNA.
Hin zum Film - Zurück zu den Bildern. Tableaux Vivants: "Lebende Bilder" in Filmen von Antamoro, Korda, Visconti und Pasolini. Bielefeld 2008. 336 S. mit 54 Abb., Bibliographie, brosch,
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Joanna Barck (Dr. des.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungskolleg "Medien und kulturelle Kommunikation" der Universität Köln. Sie arbeitet zur Bildtheorie des Porträts und über das Gesicht im Film.
Unter "Tableau vivant" (Lebende Bilder) versteht man ein Gesellschaftsspiel des 18. und 19. Jahrhunderts, das darin bestand, Gemälde durch lebende Personen nachzustellen. Diderot und Goethe begeisterten sich für diese - heute längst vergessene - Bilderpraxis. Umso überraschender ist es, die anachronistische Kunst nicht nur im Stummfilm, sondern auch in gegenwärtigen Spielfilmen wieder zu entdecken.Was passiert mit dem Filmbild, wenn es sich auf die Struktur unbewegter Bilder einlässt und diese verlebendigt? Das Buch widmet sich diesem ungewöhnlichen Bildphänomen aus historischer und bildwissenschaftlicher Sicht und zeigt auf, welche subversiven Kräfte durch die Bildnachstellungen im Film freigesetzt werden und zu welchen diegetischen Erweiterungen diese führen können. Die interdisziplinär ausgerichtete Studie versucht dabei, zwischen Kunstgeschichte und Filmwissenschaft zu vermitteln.
Was passiert mit dem Filmbild, wenn es sich auf die Struktur unbewegter, nach Gemälden gestellter Bilder einläßt und diese verlebendigt? Das Buch widmet sich diesem ungewöhnlichen Bildphänomen aus historischer und bildwissenschaftlicher Sicht.
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Bild Film Film / Kritik, Rezeption Film-Theorie Film / Theorie, Analyse Intermedialität Malerei