Höfer: Bibliotheken.
Mit einem Essay von Umberto Eco
Candida Höfer
1/2005
HÖFER, CANDIDA.
Bibliotheken. Essay von Umberto Eco. München 2005. 4to. 272 S. mit 137 farb. ganz- bzw. doppelseit. Abb., Ausst'verz., Bibliographie, Index, Ppbd.
Bestell-Nr: 1247487
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Candida Höfer, geboren 1944 in Eberswalde, Studium von 1973 - 1982 Film und anschließend Photogaphie an der Kunstakademie Düsseldorf. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen seit 1975. Zuletzt präsent auf der "documenta" 2002.
Bibliotheken sind auratische Orte: Kathedralen des Geistes und Kornkammern des Wissens, Tempel der Weisheit, Oasen der Stille ... Auch die nüchternste, funktionalste Architektur durchweht noch ein Hauch sakraler Feierlichkeit, ganz zu schweigen von den prächtigen Klosterbibliotheken des Barock, den Bücherspeichern altehrwürdiger Universitäten oder den heiteren Bildungskabinetten aufgeklärter Fürsten.
Claudia Höfer "sammelt" seit ihren Anfängen als Fotografin Mitte der 70er Jahre öffentliche Räume: Museen, Foyers, Ausstellungshallen, Vorlesungssäle - und immer wieder Bibliotheken, denen diese Monographie gewidmet ist. Sachlichkeit und Lakonie sind die Merkmale der fotografischen Rhetorik von Candida Höfer. Nirgends kommen diese Qualitäten trefflicher zur Geltung als bei ihrer fotografischen Darstellung von Bibliotheken aus aller Welt: Bibkotheksräume jeder Größenordnung und jeden Alters in Europa, den USA und Lateinamerika, darunter die Trinity Library in Dublin, die Bibliothèque nationale de France, der Escorial, die Pierpont Morgan Library in New York, die Villa Medici in Rom und die Weimarer Anna Amalia-Bibliothek kurz vor der Brandkatastrophe.
Den Farbfotografien ist ein Essay des italienischen Autors und Philosophen Umberto Eco vorangestellt, in dem es - natürlich - um Bibliotheken geht: deren Anspruch, Aufgabe und oft widrige Handhabung.
Im Zusammenklang von Bildern und Text ist das Buch ein Fest für Bibliophile - ein bis an den Rand gefülltes "kunstvolles" Gefäß für alle, die beruflich mit Büchern umgehen - ein kostbares Geschenk für Büchernarren sowie für Buchhändler und Literaten.
Bilder von Bibliotheksräumen jeder Größenordnung und jeden Alters in Europa und den USA, darunter die Bibliothque nationale de France, der Escorial, die Pierpont Morgan Library in New York, die Villa Medici in Rom und die Weimarer Anna-Amalia-Bibliothek vor der Tragödie. Die 137 Farbtafeln werden begleitet von einem Essay des italienischen Philosophen Umberto Eco, dessen Affinität zu Büchern und Bibliotheken sich spätestens seit seinem Erfolgsroman "Der Name der Rose" weltweit herumgesprochen hat.
Titel zum Thema:
Architekturfotografie Bibliotheken Bm-Fotografie Foto-Mono Fotografen/-Innen (Einz.) Höfer, Candida Lesetips