IMMENDORFF: DC: Standort für Kritik
Malerei und Inspiration. Erscheint zur Ausstellung im Museum Ludwig, Köln vom 6. 2. 2004 - Mai 2004
Museum Ludwig - Köln
Verlag der Buchhandlung Walther König
2/2004
IMMENDORFF, JÖRG - KÖLN, MUSEUM LUDWIG -
DC: Standort für Kritik.
Katalog. Köln 2004. Vorw. von Kasper König & Ulrich Wilmes. Essay von Catherine Millet. 4to.
36 S. mit 22 farb., teils ganzseit. Abb. & 16seit. farb. Artist's Insert,
Ppbd. - Text in dt. & engl. Sprache, teils auch in franz. Sprache.
Bestell-Nr: 1117894
ISBN: 978-3-88375-796-4
EUR 14,80
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Jörg Immendorff wurde 1945 in Bleckede geboren. Er studierte an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf und wurde 1964 in die Klasse von Joseph Beuys aufgenommen. 1976 trifft Immendorff A.R. Penck, mit dem er 1977 ein Aktionsbündnis schließt. Im gleichen Jahr beginnt er eine Serie großformatiger Bilder, die alle den Titel Cafe Deutschland tragen. Er unterrichtete zwischen 1984 und 1990 an den Kunstakademien von Köln und Frankfurt und hat seit 1996 eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf. Jörg Immendorff lebt und arbeitet in Düsseldorf.
Die in diesem Buch versammelten 21 Gemälde schlagen einen Bogen von der politisch agitatorischen Werkphase der ausgehenden 70er und frühen 80er Jahre zu den allegorisch verschlüsselten Gemälden der Jahre 1999 bis 2002. Aus der Rückschau erscheint auch die Konstruktion eines architektonischen Elements, eine Art Podest, auf dem die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung ihre persönlichen Anmerkungen zur Kunst und zur Welt im Allgemeinen sowie zu Jörg Immendorffs Bildern im Besonderen aufschreiben können. Dieser Standort für Kritik ist also nicht nur der Titel, sondern eine Funktion der Ausstellung, und geht zurück auf eine Gouache von 1976, in der Immendorff dieses Szenario skizziert hat.16 Seiten farbiges Artist s Insert
Die in diesem Buch versammelten 21 Gemälde von Jörg Immendorff schlagen den Bogen von seiner politisch-agitatorischen Werkphase der ausgehenden 70er und frühen 80er Jahre zu den allegorisch verschlüsselten Gemälden der Jahre 1999 bis 2002. Standort für Kritik ist in diesem Zusammenhang nicht nur ein Werktitel. Es bezeichnet einen Ort in der Ausstellung, eine Art Podest, auf dem die Besucher ihre persönlichen Anmerkungen zur Kunst, zur Welt im Allgemeinen sowie zu Jörg Immendorffs Bildern im Besonderen aufzeichnen können. Diese Idee der Einbeziehung des Publikums geht zurück auf eine Gouache von 1976, in der Immendorff dieses Szenario bereits skizziert hatte. ***** The 21 paintings in this book show the transition from Immendorff`s politically activist period in the late 70s and early 80s to the allegorical paintings created between 1999 and 2002. The title "A Place for Comments" is not simply a name, but refers to a kind of pedestal on which visitors to the exhibition could express their views about art and the world in general.
Titel zum Thema:
Ausstellungskatalog / Kunst (Seit 1900) Ausstellungskataloge; Kunst Immendorff, Jörg Koe Köln; Museen Künstler Zeitgenossen Museum Ludwig Köln Xköln